Gezielt in den MDAX investieren und profitieren

Mit dem vorgestellten ETF können Investoren gezielt in den MDAX investieren. Aufgrund der im Index enthaltenen 60 Einzeltiteln bietet eine Investition eine enorm breite Streuung und lässt den Anleger an der Wertentwicklung der 60 mittelgroßen vorwiegend deutschen Aktiengesellschaften partizipieren.

Informationen zum Referenzindex MDAX

Der Referenzindex MDAX gehört zur DAX-Familie, die an der Frankfurter Wertpapierbörse beheimatet und der Gruppe Deutsche Börse zuzuordnen ist. Neben dem MDAX gehören der Leitindex DAX, sowie der TecDAX und der SDAX zur DAX-Familie. Der MDAX wird in der Berechnung als Kursindex und als Performanceindex angeboten, ist Eigentum der Deutsche Börse AG und wird unter Lizenz zur Nutzung freigegeben. Der MDAX setzt sich seit der Anwendung der neuen Indexmethodologie vom 24. September 2018 aus 60 mittelgroßen überwiegend deutschen Aktiengesellschafen zusammen, die größte Gesellschaft Airbus ist jedoch in den Niederlanden registriert. Der Referenzindex bietet einen recht ausgewogenen Branchenmix und ist ein streubesitzadjustierter und die Marktkapitalisierung gewichteter Index.

Von der Indexmethodologie soll kein Einzelwert mehr als 10 Prozent des Index ausmachen. Zur Überprüfung dieser Regel und auch der Zusammensetzung, wird der Index halbjährlich kontrolliert und zum März und September angepasst. Außerdem wird der Index mittels einer Fast-Entry- und Fast Exit-Regel quartalsweise auf seine Zusammensetzung hin durchleuchtet. Wer im MDAX aufgenommen werden will, der muss unter anderem als Aktiengesellschaft im Prime Standard der Deutschen Börse, Frankfurter Wertpapierbörse, eine bestehende Notierung haben, einen durchgehenden Handel auf Xetra aufweisen und einen Streubesitz von mindestens 10 Prozent besitzen. Der MDAX wird seit dem 19. Januar 1996 berechnet, er weist eine Basis vom 30. Dezember 1987 mit 1.00,00 Punkten auf. Die Berechnung des Index erfolgt von 09:00 Ur bis 17:30 Uhr via Xetra auf Sekundenbasis. (Daten gemäß Deutsche Börse und Invesco Factsheets vom November 2019)

Sektor, Währungs- und Länderallokation

Die Sektoren sind im MDAX breit gestreut, der Sektor Industrie hat aber mit 25,24 Prozent den höchsten Anteil. Auf den weiteren Plätzen der Top 5 Sektoren folgen mit 13,19 Prozent Materialien, mit 13,04 Prozent Gesundheit, mit 13,00 Prozent Immobilien und mit 9,85 Prozent Nicht-Basiskonsumgüter. Der Rest verteilt sich auf die Sektoren Telekommunikation, Finanzen, Informationstechnologie, Versorger und Konsumgüter.

Die Länderallokation weist Deutschland mit einem Anteil von 80,66 Prozent den ersten Platz zu. Es folgen mit 13,95 Prozent die Niederlande, mit 4,21 Prozent Luxemburg und mit 1,18 Prozent Großbritannien (Airbus und Qiagen haben niederländische ISINs und ihren Sitz in den Niederlanden in Leiden bzw. Venlo, Dialog Semiconductor hat eine Großbritannien-ISIN und den Sitz in London). Der Währungsanteil des Euros (EUR) liegt aber bei 100,00 Prozent. (Daten gemäß Invesco vom 15. November 2019)

Invesco MDAX UCITS ETF im Detail

Der ETF kann über die Xetra in der Handelswährung gekauft werden, die auch der Fondswährung entspricht. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,19 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Der ETF nutzt die direkte, physische Replikationsmethode, wurde am 19. Februar 2019 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 18. November 2019 ein NAV in Höhe von 306,154 Mio. Euro.

Die wichtigsten Einzeltitel des ETFs

Da der ETF die vollständig physische Replikationsmethode zur Abbildung des Referenzindex anwendet, besteht zwischen der Zusammensetzung des Referenzindex und der des ETFs eine sehr hohe Deckungsgleichheit. Dies gilt übrigens auch für die Länder-, Währungs- und Sektorenallokation des ETF-Portfolios.

Die größten Einzelpositionen sind mit 10,84 Prozent Airbus, mit 4,58 Prozent Deutsche Wohnen, mit 4,33 Prozent Symrise, mit 4,00 Prozent Hannover Rück, mit 3,11 Prozent Qiagen, mit 2,94 Prozent Brenntag, mit 2,70 Prozent Aroundtown, mit 2,58 Prozent Siemens Healthineers, mit 2,57 Prozent ThyssenKrupp und mit 2,54 Prozent LEG Immobilien.

Die Gewichtung dieser Top10-Positionen liegt bei 40,19 Prozent. Mit dieser Gewichtung kann weiterhin von einer recht hohen Diversifikation ausgegangen werden, denn sowohl Index als auch ETF bestehen noch aus 50 weiteren Titeln. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 15. November 2019 gemäß Invesco)

Referenzindex und ETF mit geringer Performancedifferenz

Der ETF wurde erst im Februar 2019 aufgelegt. Aus diesem Grund ist ein langfristiger Performancevergleich noch nicht möglich. Der Referenzindex MDAX fiel im Jahr 2018 um 18,07 Prozent zurück. Im Jahr 2019 liegt er mit Basis der Daten vom 18. November 2019 mit 26,18 Prozent im Plus. (Performancedaten in Bezug auf den Referenzindex gemäß Berechnung vom 18. November 2019)

Expertenmeinung – MDAX spielt im Vergleich mit dem DAX nicht unbedingt die zweite Geige

Der DAX bildet zwar das Oberhaus der deutschen Aktienwerte ab und zieht meist auch die gesamte mediale Aufmerksamkeit auf sich, doch nur deshalb ist der MDAX nicht weniger spannend. Im Jahr 2019 besteht für den DAX gegenüber dem MDAX sogar eine Underperformance, denn der MDAX konnte bis dato in 2019 mit 26,18 Prozent Performance glänzen und der DAX nur mit 25,08 Prozent.

In Bezug auf die weitere Performance ist der MDAX aber genau wie sein großer Bruder DAX an den Gesamtmarkt gebunden und damit vor allem vom weiteren Kursverlauf der Indizes in den USA abhängig. Die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 befinden sich derzeit auf Rekordfahrt und gelten gemäß des RSI-Indikators auf Tagesbasis als mächtig überkauft. Diese technische Überhitzung könnte recht schnell wieder abgebaut werden.

Ganz besonders wird an den Märkten auf eine Einigung der USA mit China in Sachen Phase-1-Deal spekuliert. Sollte dieser Teil-Deal tatsächlich noch im Dezember unterschriftsreif sein, so könnten sich die Märkte bis dahin noch weiter gen Norden schrauben, doch die Gefahr eines starken Rückfalls steigt derzeit täglich. Eine abwartende, ruhige Haltung hat noch keinem Trader und auch keinem Investor geschadet. Sollte es tatsächlich zu einer Marktenttäuschung in Bezug auf einen gescheiterten Handelsdeal kommen, so könnte auch der MDAX wesentlich günstiger einzusammeln sein.

Mögliches Setup

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Von Zeit zu Zeit kann es sich lohnen, eine abwartende Haltung einzunehmen und dann nach einer Konsolidierung zu einer Neupositionierung zu schreiten. So könnte ein Kauf bei 45,00 Euro geplant werden, der ein Ziel bei 49,00 Euro hätte. Die Position sollte zum Beispiel mit einem Stoploss zur Verlustbegrenzung abgesichert werden, der hier bei 44,00 Euro zu ziehen wäre. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem beispielhaften Setup bei 4.00.

Über den Emittenten des ETFs – Invesco: Die Invesco Ltd. mit Sitz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ist ein Finanzdienstleistungskonzern und Asset-Manager. Die Aktien des Unternehmens sind an der NYSE gelistet und Mitglied im S&P500. Invesco ist mit über 7.000 Beschäftigten in 25 Ländern vertreten, verwaltet über 930,6 Mrd. US-Dollar an Anlagevermögen und hat Kunden in über 120 Ländern. Im Jahr 2006 erwarb Invesco den US-ETF-Anbieter Powershares und im Jahr 2010 das Privatkunden- und Vermögensverwaltungsgeschäft von Morgan Stanley. Invesco baute mit einer weiteren Übernahme von Source Mitte 2017 sein ETF-gGeschäft nochmals aus. Ende September 2017 kaufte man zusätzlich das ETF-Geschäft von Guggenheim Investments. In Europa bietet Invesco derzeit rund 80 ETFs an.

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