Geopolitische Ereignisse häufen sich, jetzt in Gold investieren?

Mit einem ETC von steigenden Goldnotierungen profitieren

Der vorgestellte ETC bietet dem Anleger die Möglichkeit an der Performance des Goldpreises zu partizipieren. Als Referenz dient der London Goldmarkt PM Fixingpreis in US-Dollar.

Funktionsweise und Parameter des ETC

Der ETC bildet den Referenzpreis „London Goldmarkt PM Fixing (USD)“ vollständig ab, nutz die physische Replikationsmethode und wird durch Goldbarren, die in den Tresoren der J.P.Morgan Chase in London lagern, besichert. Diese physischen Goldbestände sind dem ETC fest zuzuordnen. Teilbeträge, die nicht in Goldbarren abbildbar sind, werden auf getrennten Konten verwaltet. Bis auf diese Teilbeiträge ist der ETC somit vollständig in Gold investiert.

Alle am ETC beteiligten Gesellschaften gehören zu den global bekannten Größen im Investmentbanking und der Vermögensverwaltung. Der Emittent ist die Invesco Physical Markets, der Manager die Deutsche Bank, der Portfolioadministrator Wells Fargo, die Verwahrstelle J.P.Morgan Chase und der Treuhänder die Deutsche Bank Trustee Company. Zusätzliche Kontrolle gewährt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers.

Hinweis: Vor dem 27. März 2018 hatte das Produkt noch die Bezeichnung „Source Physical Gold ETC“.

ETCs sind keine ETFs

Exchange Traded Commodities (ETCs) sind an den Börsen handelbare Inhaberschuldverschreibungen. Diese Inhaberschuldverschreibungen sind im hier vorgestellten ETC an die Wertentwicklung des Rohstoffes Gold gekoppelt. Auf diese Weise können Anleger einfach strukturiert, kostengünstig und transparent in den Rohstoff Gold investieren ohne das Edelmetall direkt physisch erwerben zu müssen.

Im direkten Vergleich zu einem ETF ist ein ETC aber nicht mit der Sicherheit eines Sondervermögens ausgestattet. ETCs bergen aufgrund ihrer rechtlichen Stellung in Form der Inhaberschuldverschreibungen das sogenannte Emittentenrisiko. Der Emittent könnte nämlich als Schuldner ausfallen. Die Laufzeit eines ETCs ist unbegrenzt und man kann ETCs fortlaufend handeln.

Produktdetails des ETC

Der ETC kann über die Xetra mit dem Symbol „8PSG“ in Euro gehandelt werden. Die Basiswährung ist jedoch der US-Dollar. Das ETC ist nicht währungsgesichert. Aus diesem Grund besteht für Anleger des Euroraums bei einer Investition neben dem allgemeinen Kursrisiko das Währungsrisiko. Die Ertragsverwendung des ETC ist thesaurierend und die jährliche Gesamtkostenquote beträgt 0,29 Prozent. Der ETC wurde am 25. Juni 2009 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 18. Juni 2018 ein verwaltetes Vermögen in Höhe von rund 4,9 Mrd. US-Dollar.

Performance

Rohstoffe sind Dollarwerte. Kursentwicklungen im vorliegenden Produkt können aufgrund der jeweiligen Handelswährung folglich recht unterschiedlich ausfallen. Als Beispiel soll der Kursverlauf vom letzten Verlaufstief des 12. Dezember 2017 bis zum Zwischenhoch des 11. April 2018 herangezogen werden.

Der Goldpreis (Spot/Kassa) stieg in diesem Zeitraum vom Tief bei 1.236,57 US-Dollar bis zum Hoch bei 1.365,38 US-Dollar um 10,4 Prozent an. Der in Euro gehandelte ETC kletterte im gleichen Zeitraum aber nur um 4,2 Prozent, erreichte dafür aber am 29. Mai 2018 mit 110,11 Euro ein Hoch, was vom Dezembertief ausgehend einer Performance von 6,9 Prozent entspricht.

Die Wechselwirkungen aufgrund der unterschiedlichen Handelswährung sind somit von enormer Bedeutung und verzerren einen direkten Vergleich zum Basiswert. Zieht man hier den vorliegenden ETC mit der Handelswährung US-Dollar heran, so läge die Performance im Vergleichszeitraum bei 9,2 Prozent. Abzüglich der Kosten, Transaktionsgebühren und Lagerkosten wäre dieser Performanceunterscheid als hinnehmbar zu bezeichnen. (Performancedaten in Bezug auf den ETC gemäß der jeweiligen Invesco-Factsheets und mittels Berechnung via Gold-Kassakursen)

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Expertenmeinung – Gold bei Schwäche akkumulieren

In den letzten Wochen häuften sich die geopolitischen Events und auch von Seiten der Zentralbanken gab es für Gold den ein oder anderen Bugschuss. Viele geopolitische Ereignisse, wie das Meeting von US-Präsident Trump mit Nordkoreas Machthaber Kim, die Nafta-Neuverhandlungen, immer wieder politische Störfeuer aus Italien, Unsicherheiten rund um die politische Abwicklung des „Brexit“ und vor allem der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China sollten den Goldbullen eigentlich in die Hände spielen.

Die überwiegende Marschrichtung seit dem Aprilhoch mit einem Kurs von 1.365,38 US-Dollar lautete aber weiter „abwärts und seitwärts“. Die stark angezogenen US-Aktienmärkte könnten Marktteilnehmer jedoch zunehmend zur Absicherung veranlassen. Hier würde sich unter anderem Gold als sicherer Hafen anbieten.

Für ein Festhalten an Gold sprechen derzeit auch die Goldbestände der ETCs. Einer der größten Gold-ETCs, der SPDR Gold Shares wies am 19. Juni 2018 einen Bestand von 26,645 Mio. Unzen mit einem Wert von rund 34,141 Mrd. US-Dollar aus. Das entspricht zwar einem Rückgang von rund 1,2 Mrd. US-Dollar seit Jahresanfang, aber die globalen ETC-Bestände nahmen seit Jahresanfang dennoch zu. Insgesamt befinden sich mit dem Stand Mitte Juni rund 74 Mio. Unzen Gold in ETCs.

Ein Engagement in Gold könnte auf lange Sicht von Interesse sein und als Hedge für das restliche Portfolio dienen. Dabei wäre antizyklisch vorzugehen und Gold bei Schwäche zu akkumulieren.

Mögliches Setup

Positionierungen im ETC könnten schrittweise erfolgen. Ein erster Positionsaufbau wäre zum Beispiel bei einem Kurs von 105,95 Euro denkbar. Das Kursziel könnte bei 112,50 Euro liegen. Die Position könnte zudem mit einem Stoploss bei 103,95 Euro abgesichert werden, um etwaige Verluste zu vermeiden. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem rein indikativen Setup bei 3.275.

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