Gehören Rohstoffe in ein Portfolio?

Erhöhung der Diversifikation des Depots durch Beimischung von Rohstoffen

Ein Investment in eine Reihe von Rohstoffen oder wie im vorliegenden Fall in einen Korb von Rohstoffen kann das Gesamtportfolio eines Investors ausbalancieren helfen. Investments in Rohstoffe können folglich zu einer Diversifikation parallel zu Investments an den Aktien-, Anleihe- und Devisenmärkten beitragen. Mit dem vorgestellten ETF ist ein breites Engagement in Rohstoffen gewährleistet. Ein innovativer, dynamischer Rollprozess minimiert zudem die langfristigen Kosten beim Halten von Rohstoffengagements.

Details zum Rohstoff-ETF

Der vorliegende ETF ist der Kategorie Rohstoff-ETFs zuzuordnen und kann über die Londoner Börse gehandelt werden. Der ETF nutzt die swap-basierte Replikationsmethode. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,35 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist ausschüttend. Die Fondswährung ist der US-Dollar und die Handelswährung via London Stock Exchange (LSE) ist das Britische Pfund. Aus diesem Grund besteht für Anleger des Euroraums bei einer Investition neben dem allgemeinen Kursrisiko ein Währungsrisiko. Der ETF wurde am 27. April 2016 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 20. August 2018 ein NAV in Höhe von 118,502 Mio. US-Dollar.

Referenzindex und die wichtigsten Bestandteile des ETF

Der Referenzindex Optimised Roll Commodity Total Return Index beinhaltet mit dem Stichtag des 06. August 2018 17 verschiedene Rohstoffe. Die Rohstoffbestandteile sind in die Sektoren Landwirtschaft mit einem Anteil von 35,3 Prozent, Energie mit 34,1 Prozent, Industriemetalle mit 16,0 Prozent und Edelmetalle mit 14,6 Prozent untergliedert.

Die Top10-Einzelpositionen sind mit 11,2 Prozent Anteil Gold, gefolgt von Brent Crude mit 9,0 Prozent, Natural Gas mit 8,6 Prozent, WTI Crude mit 8,4 Prozent, Mais mit 6,5 Prozent, Kupfer mit 6,4 Prozent, Sojabohnen mit 5,6 Prozent, Weizen mit 5,5 Prozent, Lebendrind mit 4,3 Prozent und Benzin mit 4,2 Prozent.

Die Top-10-Positionen haben eine Gewichtung von 69,7 Prozent. Der Referenzindex wird einmal im Jahr ausbalanciert, wurde am 30. Juli 2013 lanciert und hatte einen Startwert von 100 Punkten am 15. Mai 2001.

Der Indexanbieter BNP Parisbas Index (BNP Parisbas Corporate & Institutional Banking) agiert bei diesem Produkt als sogenannter Index-Sponsor, der Index selbst wird von S&P Dow Jones Indices LLC auf täglicher Basis in US-Dollar berechnet.

Der Referenzindex nutzt Futures-Kontrakte für die jeweiligen Rohstoffbestandteile und verwendet bei jedem einzelnen Rohstoff eine einzelfallabhängige Regel für den Rollprozess von einem Kontraktmonat in den nächsten Kontraktmonat, um die maximale Roll-Rendite oder den minimalsten Roll-Verlust zu realisieren. (Daten in Bezug auf den Referenzindex gemäß WisdomTree & BNP Paribas vom 06. August 2018)

Zusammensetzung des ETF-Portfolios

Da der ETF den Referenzindex mit der swap-basierten Replikationsmethode abbildet, befinden sich im Portfolio des ETF nicht die Bestandteile des Referenzindex Optimised Roll Commodity Total Return Index. Der ETF bildet die Positionen vielmehr zu 100,00 Prozent mit dem Erwerb von US-Staatsanleihen mit verschiedenen Laufzeiten ab.

Performance auf Inflationsniveau

Sowohl der Referenzindex als auch der ETF legten seit Anfang des Jahres nicht gerade eine Rallye hin, doch immerhin befindet sich die Performance im grünen Bereich. Der Referenzindex liegt mit 0,81 Prozent vorne, der ETF sogar mit 1,24 Prozent. Dies ist in einem Umfeld von fallenden DAX-Kursen als erfreulich zu bezeichnen und zumindest eine zusätzliche Absicherung. Der Performanceunterschied beruht neben Währungseffekten auch auf zusätzlichen Roll- und Collateral-Erträgen. (Performancedaten in Bezug auf den ETF und den Referenzindex gemäß Berechnung mit dem Schlusskurs vom 17. August 2018)

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Expertenmeinung – Rohstoffinvestments gehören in jedes Portfolio

Die Performance der meisten Rohstoffe fiel in den letzten Jahren durchaus gemischt aus. Viele Rohstoffe starteten rund um den Januar 2016 zu einer breit angelegten Erholungsbewegung.

Legt man die jeweiligen Rohstoffe in einem Chartbild übereinander, so registriert man bei Gold, Silber, Platin, Palladium, aber auch bei Brent, WTI, Henry Hub Natural Gas, Heizöl oder auch US-Kupfer, bei den Agrarrohstoffen Kaffee, Baumwolle, Orangensaftkonzentrat und Zucker mit dem Januar 2016 ungefähr den gleichen Startpunkt einer Aufwärtsbewegung.

Der weitere Kursverlauf zum Beispiel in 2018 war dann aber weniger synchron. Platin, Kaffee und Zucker zum Beispiel haben das Kursniveau von den Tiefs des Januars 2016 sogar unterschritten und auch Silber bewegt sich langsam in die Richtung dieses Preisniveaus. Die Erholung bei den weltweit wichtigsten Rohölkontrakten Brent Crude und WTI Light Sweet Crude, aber auch Henry Hub Natural Gas und Heizöl setzt sich hingegen fort.

Die recht hohe Gewichtung der Energierohstoffe trug im Jahresverlauf zur Stabilisierung des Gesamtportfolios bei. Obendrein kann ein Rohstoffportfolio helfen, die Inflationsbewegung mit abzubilden und könnte somit als zusätzlicher Inflations-Hedge betrachtet werden. Jedem Investor sollte jedoch klar sein, dass ein durch Handelskonflikte ausgebremster Welthandel auch die globalen Wachstumsaussichten mindert und somit auch die Preisentwicklung bei den meisten Rohstoffen im Zaum hält.

Mögliches Setup

Im Idealfall wartet man auf eine technisch überverkaufte Lage. Diese kann zum Beispiel bei einem genaueren Blick auf Tagesbasis am 12. Juli und 16. Juli 2018 unter Zuhilfenahme des Relative-Stärke-Indikators (RSI) identifiziert werden.

Eine Position könnte bei 795,00 British Pence (GBp) eröffnet werden. Das Kursziel könnte bei 880,00 GBp liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss bei 770,00 GBp eng abgesichert werden, um etwaige Verluste zu begrenzen. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem Setup bei 3.40. Die Quotierungen an der LSE werden in britischen Pence (GBp) angegeben).

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