ETF auf den europäischen Bankensektor

Mit dem vorgestellten ETF von Invesco haben Anleger die Möglichkeit, einfach und kostengünstig in den europäische Bankensektor zu investieren und von einer möglichen Erholung zu partizipieren. Der ETF verfolgt das Ziel, seinen Referenzindex so detailgetreu wie nur möglich abzubilden.

Informationen zum Referenzindex – Euro Stoxx Optimised Banks

Der Referenzindex Euro Stoxx Optimised Banks (ISIN: CH0124017374/ Symbol: SXO7T) beinhaltet die größten und an den führenden europäischen Börsen mit höchster Liquidität gehandelten Aktiengesellschaften Europas aus dem Sektorindex Stoxx Europe 600 Banks.

Der Euro Stoxx Optimised Banks bietet Investoren die Möglichkeit, die führenden Aktiengesellschaften des europäischen Bankensektors sowie auf der Long- als auch auf der Short-Seite zu handeln, letzteres indem man den Index beziehungsweise den hier vorgestellten ETF leerverkauft.

Mit dem Stichtag des 05. März 2019 besteht der Referenzindex aus 22 Einzeltiteln. Die Berechnung des Referenzindex erfolgt auf Basis der Netto-Gesamtrendite in der Form des Total Return Net. Demnach werden alle Dividenden und Ausschüttungen der Unternehmen nach Steuern reinvestiert. Die Berechnung erfolgt während der Haupthandelszeiten von 09:00 bis 18:00 Uhr in Echtzeit. Der Index wurde am 01.01.2001 mit einer Basis von 1.000 Punkten lanciert. Am 14. Mai 2007 markierte der Index einen Rekordstand von 1.486 Punkten, am 23. Juli 2012 lag das Rekordtief bei 260 Punkten. (Daten gemäß Stoxx Europe vom 05. März 2019)

Sektor, Währungs- und Länderallokation

Da es sich um einen Sektorindex handelt, hat der Finanzsektor in diesem auch eine Gewichtung von 100 Prozent. In Bezug auf die Währungsgewichtung liegt der Anteil des Euros (EUR) ebenfalls bei 100 Prozent. Bei einem Blick auf die Ländergewichtung liegt Spanien mit einem Anteil von 28,35 Prozent auf dem ersten Rang. Es folgen Frankreich mit 23,82 Prozent, Italien mit 19,33 Prozent, die Niederlande mit 15,3 Prozent und Deutschland mit 6,2 Prozent. (Daten gemäß Invesco-Facsheet vom 22. Februar 2019)

Die Top-Positionen des Referenzindex

Auf den ersten fünf Plätzen unter den Top-Positionen finden sich mit 12,86 Prozent BNP Parisbas, mit 12,49 Prozent ING Groep, mit 12,48 Prozent Banco Santander, mit 10,21 Prozent BBVA und mit 9,75 Prozent Intesa Sanpaolo. Diese vereinen bereits 57,79 Prozent der Gesamtgewichtung. Die Top-10-Positionen vereinen dann schon 81,9 Prozent der Gesamtgewichtung auf sich. In Bezug auf den Referenzindex ist aufgrund dieser Zusammensetzung nicht gerade von einer ausreichenden Diversifikation auszugehen. (Daten gemäß Invesco-Factsheet vom 22. Februar 2019)

 Die wichtigsten Einzeltitel im ETF

Da der ETF den Referenzindex nicht vollständig physisch abbildet, sondern die swap-basierte Replikationsvariante verwendet, besteht zwischen den Einzeltiteln des Referenzindex und der Zusammensetzung des ETF-Portfolios ein erheblicher Unterschied.

Das ETF-Portfolio besteht insgesamt aus 215 Positionen. Die größten Einzelpositionen sind mit 4,02 Prozent Kone OYJ, mit 3,51 Prozent Novo Nordisk, mit 2,50 Prozent ASML Holding, mit 2,24 Prozent Biogen und mit 2,20 Prozent Philip Morris International. Die Gewichtung der Top-5-Positionen liegt bei 14,47 Prozent. Die Top-10-Positionen bringen es gemeinsam auf 24,89 Prozent. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 01. März 2019 gemäß Invesco)

Der ETF im Detail – Invesco EURO STOXX Optimised Banks UCITS ETF Acc

Der ETF kann über Xetra in der Handelswährung Euro erworben werden. Die Fondwährung ist ebenfalls der Euro. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,30 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Der ETF nutzt die indirekte, swap-basierte Replikationsmethode, wurde am 11. April 2011 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 04. März 2019 ein NAV in Höhe von 262,448 Mio. Euro.

Referenzindex und ETF weisen kaum Performanceunterschiede auf

Blickt man auf 52-Wochensicht auf den Performanceunterschied zwischen ETF und Referenzindex, so liegt gerade einmal ein Tracking-Error von rund 0,23 Prozent vor. Der Referenzindex fiel von Februar 2018 bis Februar 2019 um 24,36 Prozent, der ETF um 24,59 Prozent. (Performancedaten in Bezug auf den Referenzindex gemäß Invesco vom 04. März 2019)

Expertenmeinung – Europas Banken rund um den EZB-Zinsentscheid ein Kauf

Der Erwerb des Bankensektors der Eurozone in Form des hier vorgestellten ETFs könnte rund um den EZB-Zinsentscheid eine interessante Spekulation darstellen. Möglicherweise wird man auf der EZB-Pressekonferenz am Donnerstag genauere Details zu einem neuen TLTRO-Programm ausführlich erläutern. Der dem ETF zugehörige  Referenzindex weist eine hohe Gewichtung spanischer, französischer und italienischer Banken auf und könnte aufgrund eines neuen Refinanzierungsprogramms der EZB über die nächsten Wochen und Monate eine Kurserholung vollziehen. Denn besonders die Banken der Peripherieländer der Eurozone und auch besonders die Banken Italiens und Spaniens würden weiterlaufende Refinanzierungsprogramme sicherlich begrüßen. Da der europäische Bankensektor so enorm verzahnt ist, werden davon auch andere große Kreditinstitute aus Frankreich oder auch Deutschland profitieren. Die TLTROs (targeted longer-term refinancing operations) sind als Liquiditätsprogramme der EZB für die Kreditinstitute der Eurozone gedacht. Sie bieten den Banken Liquidität für bis zu vier Jahren. Die Programme für die am Tenderverfahren teilnehmenden Banken könnten Zinssätze von 0,25 bis sogar 0,00 Prozent aufweisen.

Mögliches Setup

Käufe wären bei Schwäche zu tätigen. Auch ein Akkumulieren – ein schrittweiser Positionsaufbau – wäre nach jeweils schlechten Wochen- oder Monatsperformances möglich. Im Falle eines Positionsaufbaus sollte der Anlagehorizont jedoch mindestens bei 12, wenn nicht sogar bei 18 Monaten liegen. Eine Position könnte bei 54,05 Euro aufgenommen werden. Das Kursziel könnte bei 64,85 Euro (knapp unterhalb des September-2018-Hochs von 64,93 Euro) liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss bei 50,95 Euro abgesichert werden, um mögliche Verluste zu begrenzen. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem beispielhaften Setup bei 3.48.

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Über den Emittenten des ETFs – Invesco: Die Invesco Ltd. mit Sitz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ist ein Finanzdienstleistungskonzern und Asset-Manager. Die Aktien des Unternehmens sind an der NYSE gelistet und Mitglied im S&P500. Invesco ist mit über 7.000 Beschäftigten in 25 Ländern vertreten, verwaltet über 930,6 Mrd. US-Dollar an Anlagevermögen und hat Kunden in über 120 Ländern. Im Jahr 2006 erwarb Invesco den US-ETF-Anbieter Powershares und im Jahr 2010 das Privatkunden- und Vermögensverwaltungsgeschäft von Morgan Stanley. Invesco baute mit einer weiteren Übernahme von Source Mitte 2017 sein ETF-gGeschäft nochmals aus. Ende September 2017 kaufte man zusätzlich das ETF-Geschäft von Guggenheim Investments. In Europa bietet Invesco derzeit rund 80 ETFs an.

Dirk Friczewsky

Dirk Friczewsky

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