ComStage 1 TecDAX UCITS ETF – Der Performance des deutschen TecDAX einfach folgen

Mit dem vorgestellten ETF haben Anleger die Möglichkeit, an der Performance des TecDAX zu partizipieren. Der ETF bildet den deutschen Technologieindex ab und bietet somit eine einfache und kostengünstige Möglichkeit in den TecDAX zu investieren.

Informationen zum Referenzindex und zur DAX-Familie

Der Referenzindex TecDAX besteht aus den 30 größten und umsatzstärksten Werten aus dem Sektor Technologie, die dem Handelssegment Prime Standard angehören. Als Kernparameter für die Zusammensetzung gelten Marktkapitalisierung und Streubesitz der jeweiligen Einzeltitel. Die Einzeltitel weisen eine Kappungsgrenze von 10 Prozent auf. Der Index wird von der Deutschen Börse als Kurs- und Performanceindex sekündlich berechnet. Die Basis für die Berechnung ist der 30. Dezember 1997 mit einem Startwert von 1.000,00 Punkten. Der TecDAX gehört neben dem DAX, MDAX und SDAX zur DAX-Indexfamilie der deutschen Börse AG.

Seit der Aufhebung der Trennung nach den Segmenten Tech und Classic innerhalb der jeweiligen Indizes am 24. September 2018 seitens der Deutsche Börse AG, finden sich in der DAX-Familie Doppel- oder Mehrfachbelegungen. Somit wundert es auch nicht, dass die größten Einzelpositionen des TecDAX von den DAX-Mitgliedern Wirecard, Infineon Technologies, SAP und Deutsche Telekom eingenommen werden. Diese weisen bereits eine Gesamtgewichtung von über 40 Prozent auf. Ferner befinden sich zum Beispiel die TecDAX-Mitglieder Qiagen, Siemens Healthineers, United Internet, Sartorius und Nemetschek zusätzlich im MDAX. Obendrein befinden sich TecDAX-Mitglieder ebenfalls im SDAX. Durch diese Neuordnung wurde die Anzahl der Einzeltitel im MDAX auf 60 und im SDAX auf 70 erhöht. Der DAX und auch der TecDAX bestehen weiterhin aus 30 Einzeltiteln. Parallel zur Indexumstellung schaffte der ursprünglich reine Tec-DAX-Wert Wirecard auch den Sprung in den DAX und verdrängte dort die Commerzbank aus dem Oberhaus der Deutschen Börsenlandschaft in den MDAX.

Voraussetzung für eine Aufnahme im TecDAX ist ein bestehendes Listing im Prime Standard, das Vorliegen des fortlaufenden Handels via Xetra, ein Mindest-Free-Float von 10 Prozent, sowie ein juristischer Sitz oder ein operatives Hauptquartier in Deutschland. Auch ausländische Unternehmen können im TecDAX aufgenommen werden, wenn sie neben dem juristischen Sitz auch einen operativen Sitz in Deutschland haben. Alternativ können Unternehmen aufgenommen werden, wenn der Haupthandelsumsatz via Xetra stattfindet und die Gesellschaften ihren juristischen Sitz in einem EU- oder EFTA-Staat haben. Der TecDAX wird quartalsweise auf seine Zusammensetzung hin überprüft. Jeweils halbjährlich erfolgt eine reguläre Anpassung.

Die wichtigsten Sektoren im TecDAX

Die wichtigsten Sektoren im TecDAX sind mit 51,95 Prozent der Sektor IT, mit 18,86 Prozent der Sektor Pharma & Biotech, mit 17,02 Prozent der Sektor Telekommunikation, mit 9,36 Prozent der Sektor Gesundheitswesen und mit 2,81 Prozent der Sektor Industrie & Transport. (Daten gemäß ComStage vom 18. Januar 2019)

Die wichtigsten Einzeltitel des ETFs

Der ETF besteht insgesamt aus 30 Positionen. Die größten Einzelpositionen sind mit 11,19 Prozent Wirecard, mit 10,19 Prozent Infineon Technologies, mit 10,04 Prozent SAP, mit 9,12 Prozent Deutsche Telekom und mit 8,29 Prozent Qiagen. Die Gewichtung der Top-5-Positionen erreicht bereits 48,83 Prozent. Eine recht breite Diversifikation ist dies nicht gerade. Die Top-10-Gewichtung bringt es sogar auf 70,58 Prozent. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 22. Januar 2019 gemäß ComStage)

ComStage 1 TecDAX UCITS ETF (I) – ETF im Detail

Der ETF kann über den Handelsplatz Xetra erworben werden. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,40 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist ausschüttend. Die Fonds- und Handelswährung ist der Euro. Der ETF nutzt die direkte, vollständig physische Replikationsmethode. Er wurde am 27. Oktober 2016 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 18. Januar 2019 ein Fondsvermögen in Höhe von 74,97 Mio. Euro.

ETF weist im Vergleich zum TecDAX keinen hohen Performanceunterschied auf

Der TecDAX bildete am 04. September 2018 ein Hoch bei 3.049,60 Punkten und fiel bis zum 27. Dezember 2018 auf ein Verlaufstief von 2.375,58 Punkten. Dies entsprach einer Preiskorrektur von 22,1 Prozent.

Der ETF notierte am 29. August 2018 mit 24,465 Euro auf einem Hoch und fiel bis zum 27. Dezember 2018 auf ein Verlaufstief von 18,994 Euro. Dies entsprach einer Preiskorrektur von 22,3 Prozent. Allein aufgrund dieses Performancevergleichs kann man den recht geringen tracking-Error des ETFs registrieren.

Am ersten Handelstag des Jahres 2018 notierte der ETF mit 20,59 Euro. Exakt ein Jahr später lag der Schlusskurs bei 19,75 Euro. Mittlerweile notiert der ETF wieder bei 20,61 Euro. Zwischenzeitlich wurden aber je Anteilsschein 0,1767 Euro ausgeschüttet. Seit Jahresbeginn liegt der TecDAX mit 5,73 Prozent im Plus, der ETF weist ein Plus von 5,61 Prozent auf. (Performancedaten in Bezug auf den ETF und den Referenzindex gemäß ComStage und aktueller Berechnungen)

Expertenmeinung – mit dem TecDAX auf der Überholspur

Der TecDAX glänzte in den letzten fünf Jahren mit einer enorm guten Performance von rund 107 Prozent. Im direkten Vergleich dazu wirkt die Performance des DAX mit rund 14 Prozent beinahe enttäuschend. Während man in den letzten Jahren performancemäßig mit dem DAX im Rolls Royce dahinglitt, schoss man im TecDAX wie mit einem Ferrari wahrhaftig auf der Überholspur am DAX vorbei. Der TecDAX könnte folglich aufgrund dieses Vergleichs als Renditebeschleuniger beschrieben werden.

Doch Vorsicht ist geboten, denn die Volatilität kann auch hier gnadenlos sein. Wer auf der Überholspur investieren will, dem muss auch klar werden, dass die Risiken mit einer höheren Rendite immer einhergehen. Mit einem Erwerb eines ETFs auf den TecDAX kauft man sich schwerpunktmäßig in den Technologiesektor ein. Diese Sektorenlastigkeit kann auf der einen Seite – wie die Langfristperformance zeigt – ein Turbo im Depot sein. Auf der anderen Seite kann diese erhöhte Sektorenkonzentration auch das Risiko von hohen Kursschwankungen mit sich bringen.

Mögliches Setup

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Das Setup verfolgt den Ansatz zwischenzeitliche Schwäche zu kaufen. Demnach wäre eine Positionierung nach einer leichten Kurskorrektur möglich. Eine Position könnte bei 19,65 Euro aufgenommen werden. Das Kursziel könnte bei 22,80 Euro liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss bei 18,70 Euro eng abgesichert werden, um mögliche Verluste zu begrenzen. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem Setup bei 3.32. (Das Setup soll rein indikativ sein)

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Über den Emittenten ComStage: Die ETF-Marke ComStage ist der Commerzbank zuzuordnen. Schritt für Schritt wird in 2019 jedoch dieses Geschäft an die Société Générale überführt. Mit dieser Zusammenlegung entsteht aus der Kombination von LYXOR und ComStage der zweitgrößte ETF-Anbieter Europas. ComStage bietet derzeit ETFs in den Bereichen Aktien, Renten oder zum Beispiel Rohstoffen an und verwaltet mit dem Stand des 08. November 2018 rund 9 Mrd. Euro.

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