Auf den Rohölpreis spekulieren – Brent Crude Öl mit einem ETC handeln

Der Rohölpreis fährt Achterbahn. Vom Jahreshoch bis zum Tief am Dienstag ging es in eineinhalb Monaten rund 29 Prozent abwärts. Nach einem solchen Preisrutsch kann man schon einmal auf den Gedanken kommen, auf eine Trendwende zu setzen. Anleger, die nun auf eine Kurserholung spekulieren und somit auf wieder steigende Rohölnotierungen setzen möchten, könnten mit dem vorgestellten ETC diese Gedanken umsetzen

Fakten zum Referenzindex

Der ETC bildet den Referenzindex „db Brent Crude Oil Booster Euro Unehdged Index“ ab, welcher die rolloptimierte Performance der Rohölsorte „Brent“ spiegelt und von der Deutschen Bank berechnet wird. Der Index wird in der Variante eines Total-Return-Index berechnet, somit werden die Zinserträge reinvestiert. Der Referenzindex besteht zu 100 Prozent aus ICE-Brent-Crude-Oil-Future-Kontrakten.

Details des ETCs

Der vorliegende ETC kann über Xetra (IBIS) gehandelt werden. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,45 Prozent. Die Fonds- und Handelswährung ist der Euro. Dennoch besteht für Anleger des Euroraums bei einer Investition neben dem allgemeinen Kursrisiko das Währungsrisiko, da Rohöl-Terminkontrakte in US-Dollar gehandelt werden. Der ETC wurde am 13. Mai 2011 aufgelegt und weist mit dem Stichtag des 12. November 2018 ein verwaltetes Vermögen in Höhe von 29,539 Mio. Euro auf. Der ETC bildet den Referenzindex mit der swap-basierten Replikationsmethode ab. Als hinterlegte Sicherheiten dienen Goldbarren.

Performance in 2018 trotz des Preisverfalls der letzten Wochen dennoch stark

Trotz der jüngst enormen Preisabschläge kann sich die Performance seit Anfang des Jahres 2018 noch sehen lassen. Der Referenzindex weist eine Performance von 20,99 Prozent auf, während der ETC ein Plus von 20,35 Prozent erzielte. Seit seiner Auflage hat der ETC 29,92 Prozent an Wert verloren, der Referenzindex fiel im gleichen Zeitraum um 25,86 Prozent. Diese Performancedifferenz ist aufgrund von Währungsschwankungen, Transaktionskosten und Indexabbildungskosten zu erklären. (Performancedaten gemäß DWS vom 12. November 2018)

Expertenmeinung

Märkte neigen öfters zu Übertreibungen. Dies kann an den Aktien-, Anleihe- und Devisenmärkten immer wieder beobachtet werden und dies gilt auch für die Rohstoffmärkte. Stieg der Rohölpreis im Zuge der neuen Iran-Sanktionen der USA bis Anfang Oktobers auf Jahreshöchststände drastisch an, wurde er ebenso drastisch rund um neue Sorgen um Chinas weitere wirtschaftliche Entwicklung und der damit einhergehenden, niedrigeren Rohölnachfrage wieder abverkauft. Die zuletzt schwachen chinesischen Makroindikatoren verstärkten den Kursverfall des „schwarzen Goldes“. Zusätzlich schlug jüngst eine Ankündigung der OPEC ins Kontor der Rohöl-Bullen. Beim Treffen der OPEC-Offiziellen in Abu Dhabi am Wochenende wurden etwaige Produktionskürzungen in den Raum gestellt. Saudi-Arabiens Ölminister sprach von einer um 500.000 Fass pro Tag geringeren Förderung seines Landes im Dezember. Möglicherweise werden weitere Produktionskürzungen in Höhe von rund 1 Millionen Fass pro Tag in 2019 folgen. Technisch betrachtet, kann mittlerweile eine deutliche Abwärtsübertreibung konstatiert werden. Allein ein RSI-Wert von unter 12 Punkten auf Tagesbasis verdeutlicht die starke Abwärtsbewegung.

Mögliches Setup

Eine technisch stark überverkaufte Lage gemäß des RSI-Indikators auf Tagesbasis könnte für eine Lancierung einer Long-Position sprechen. Eine Position könnte bei 67,40 Euro (EUR) eröffnet werden und das Kursziel könnte bei 77,85 EUR liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss bei 64,99 EUR abgesichert werden, um etwaige Verluste zu begranzen. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem rein indikativen Setup bei 4.34. (Das Setup ist rein indikativ)

Informationen zum Emittenten

Der ETC wird vom zweitgrößter ETF-Anbieter Europas Xtrackers angeboten, welcher der DWS zuzuordnen ist. Die DWS ist einer der weltweit führenden Vermögensverwalter mit rund 675 Mrd. Euro an verwaltetem Vermögen. Die Xtracker-ETCs sind börsengehandelte Rohstoffprodukte, sogenannte Exchange Traded Commodities. Diese Xtracker-ETCs sind besicherte Inhaberschuldverschreibungen. Mittels eines ETC bekommen Anleger einen unkomplizierten und transparenten Zugang zur Anlageklasse „Rohstoffe“.

Informationen zu Rollrenditen

Die „Optimum Yield“-Indizes der Deutschen Bank sind so konzipiert, dass sie die maximal möglichen Rollrenditen des jeweils zugrundeliegenden Basiswertes erzielen können. Die hier heranzuziehenden Basiswerte sind die an der ICE (Intercontinental Exchange) jeweils handelbaren Brent-Crude-Terminkontrakte. Innerhalb des Optimum-Yield-Index werden die Terminkontrakte mit den höchstmöglichen Rollrenditen ausgewählt. Der Index verfolgt dabei einen regelbasierten Ansatz, wenn innerhalb des Indexkonstrukts von einem Terminkontrakt in den nächsten „gerollt“ wird.

Dabei muss nicht unbedingt in den jeweils nachfolgenden Terminkontrakt, also zum Beispiel vom November- in den Dezember-Kontrakt gerollt werden. Vielmehr kann in einen der nachfolgenden Terminkontrakte gerollt werden, die erst in den nächsten 13 Monaten verfallen. Das Ziel innerhalb des Indexkonstrukts ist es, den jeweiligen Rollgewinn innerhalb eines in „Backwardation“ laufenden Marktes voll auszuschöpfen und den jeweiligen Rollverlust innerhalb eines in „Contango“ laufenden Marktes so gut wie möglich zu minimieren. Die jeweiligen Kontrakte werden kurz vor ihrem Verfallstermin in neue Kontrakte gerollt.

Liegt der Preis für einen Future oberhalb des Kassa-Preises, so befindet sich der Markt in „Contango“. Liegt der Preis für einen Future unterhalb des Kassa-Preises, so befindet sich der Markt in „Backwardation“. (Daten in Bezug auf den ETC gemäß DWS vom 05. Oktober 2018)

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