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Covestro: Eine entscheidende Unterstützungszone kommt näher

Es dauerte nicht lange, bis die im Herbst 2015 von Bayer an die Börse gebrachte Covestro, der ehemalige Bayer-Bereich MaterialScience, zum Star wurde. Vor allem im Jahr 2017 legten Umsatz und Gewinn ganz erheblich zu, das Geschäft mit Hightech-Werkstoffen boomte.

Wenn die Analysten jedoch Recht behalten sollten, bedeutete 2017 eine Art „bis hierhin und nicht weiter“. Weder in diesem Jahr noch im kommenden Jahr rechnet man bei den Experten mit nennenswertem Wachstum. Und das führte zu einer erheblichen Ernüchterung derer, die, wie so oft, ein florierendes Wachstum mit dem Lineal in die Zukunft fortgezeichnet hatten.

Fast hätte sich der Kurs Anfang des Jahres gegenüber seinem Debüt im Oktober 2015 vervierfacht. Aber seit dem Rekordhoch bei 95,78 Euro, das die Aktie im Januar erreichte hatte und das in ein Doppeltopp mündete, gab es nur wenig Gegenwehr gegenüber dem da begonnenen Abstieg. Noch hat die Mehrzahl der Analysten ihre Einschätzung auf „Kaufen“, noch liegt das durchschnittliche Kursziel der Experten mit 97 Euro am oberen Ende der bisherigen Handelsspanne. Aber mit solchen Werten muss man vorsichtig sein, denn:

Expertenmeinung: Da finden sich auch zahlreiche Einschätzungen und Kursziele darunter, die womöglich ein halbes Jahr alt sind – oder noch älter. Und was den aktuellen Stand der Dinge angeht, kam Goldman Sachs am Montagmorgen mit einer Senkung des Kursziels. Das lag mit 66 Euro in Relation zu den anderen Analysten vorher schon niedrig. Und dieses ziemlich verhaltene Ziel wurde jetzt auch noch auf 62 Euro gesenkt und damit auf einen Level unterhalb des aktuellen, sowieso schon seit Monaten abwärts tendierenden Kurses.

Die Einschätzung zu diesem Kursziel konnte daher nicht überraschen: „Verkaufen“. Dass die Aktie am Montag trotz eines solchen Tiefschlags noch relativ gut davonkam, dürfte an zwei Dingen liegen:

Zum einen war Covestro an den beiden vorangegangenen Handelstagen schon kräftig verkauft worden. Zum anderen dürften da einige hoffen, dass es gelingt, die mittelfristig wichtige Unterstützungszone 61/63 Euro zu halten. Die Zone also, die, wie unser Chart auf Wochenbasis zeigt, den Weg in die untere Hälfte der bisherigen Handelsspanne der Aktie versperrt. Was aber auch hieße: Sollte diese „Defensiv-Arbeit“ misslingen, Covestro diese Auffangzone 61/63 Euro durchschlagen, gälte hier ein äußerst markantes Short-Signal!

Chart vom 08.10.2018, Kurs 66,68 Euro, Kürzel 1COV

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