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Continental: Haben die Bären endlich genug und wo liegen Kursziele?

Continental ist ein deutscher Automobilzulieferer und mit 220.000 Beschäftigten an über 400 Standorten tätig. Bekannt ist das Unternehmen vor allem für Autoreifen, die Angebotspalette reicht allerdings deutlich weiter.
Der Bereich Automotive hat das ehemalige Hauptgeschäft inzwischen überholt und ist für den Großteil des Umsatzes verantwortlich. Conti engagiert sich in den Bereichen Fahrgestelle, Innenraum, Sicherheit und Antriebssträngen.

Blick in die Zukunft

Das Unternehmen hat aber auch die großen Zukunftsfelder der Branche nicht aus dem Auge verloren, gemeinsam mit Nvidia arbeitet man zum Beispiel im Bereich autonomes Fahren.

Man sollte Continental also keineswegs abschreiben. Sollte es zu einem Verdrängungswettkampf im Bereich der Zulieferer kommen, könnte der Konzern wie auch in der Vergangenheit als Sieger hervorgehen.

Nach einem Knick während der Finanzkrise konnte man ab 2010 wieder konstantes Wachstum verbuchen und den Umsatz von 26,0 auf 44,0 Mrd. Euro steigern.
Gleichzeitig hat sich auch die Profitabilität verbessert und der Gewinn kletterte von 2,88 auf 14,92 Euro je Aktie.

Ausblick und fundamentale Bewertung

In der jüngeren Vergangenheit hinkte der Gewinn etwas hinterher. Im Vorjahr stieg der Umsatz beispielsweise um 8,5% und das Ergebnis nur um 6,5%.

Continental stemmt erhebliche Investitionen, um das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen – wie nahezu alle Automobilzulieferer.

Im laufenden Geschäftsjahr geht der Markt von einem Rückgang des Gewinns von 14,92 auf 14,55 Euro je Aktie aus. Im Folgejahr soll dann ein neuer Höchstwert von 16,10 Euro erreicht werden.
Continental kommt dementsprechend auf ein KGV von 10,7 und für 2018 auf ein KGVe von 10,9. Die Dividendenrendite liegt bei 3,0%.

Das Unternehmen scheint auf diesem Niveau fair bewertet zu sein.

Zukunftsszenario

Wie ein mögliches Zukunftsszenario aussehen könnte und warum vor allem die Reifensparte hochinteressant ist, das beantworten wir Ihnen in diesem Artikel.

Damals hatten wir den Wert zu 194,20 Euro zum Kauf empfohlen und anschließend legte die Aktie auch auf über 210 Euro zu.

Bemerkenswert ist aber vor allem die fundamentale Bewertung. Die Aktie ist anschließend weiter eingebrochen und hat rund ein Viertel an Wert verloren. Das KGV ist heute aber höher als damals, die Schätzungen wurden also massiv nach unten revidiert.

Das ist für die bisherigen Aktionäre natürlich wenig erfreulich, für mögliche Investments auf dem aktuellen Niveau gilt aber das Gegenteil. Auch bei den Schätzungen kommt es oft zu Übertreibungen in beide Richtungen.

Charttechnik

Die Aktie hat auf den langfristigen Aufwärtstrend und die zentrale Unterstützung bei 150 Euro zurückgesetzt und hier gedreht.
Ausgehend von dieser Basis besteht nun direktes Aufwärtspotenzial in Richtung 162,50 Euro. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke, kommt es zu einem ersten prozyklischen Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 180 und 187,50 Euro.

Fällt die Akte hingegen nachhaltig unter 150 Euro, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur, zumindest bis 138 Euro, gerechnet werden.

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