Börsenblick

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Cancom mit massivem Wachstum und Katapultstart

Cancom ist ein herstellerunabhängiges IT-Systemhaus mit einem breiten Produkt- und Dienstleistungsspektrum im Bereich IT-Infrastruktur und Professional Services.

Der kurzsichtige Markt

Vor wenigen Wochen haben wir eine umfassende fundamentale Analyse zu Cancom veröffentlicht. Die Aktie gehört auf Sicht von 10 Jahren zu den absoluten Outperformern und das zu Recht, denn das Geschäft entwickelt sich prächtig.

Doch nach den letzten Quartalszahlen zeigte sich die Börse zeigte mal wieder von ihrer kurzsichtigen Seite und strafte den Wert ab. Denn größere Investitionen in die Internationalisierung sowie das Cloud-Geschäft belasteten kurzfristig den Gewinn.

Das Votum war klar. Die Investitionen waren sinnvoll und Rücksetzer eine Kaufgelegenheit.

Wie erwischt man das Tief?

Cancom hatte eine größere Korrektur, von 52 auf 39 Euro vollzogen. Dort setzten wir auf eine Gegenbewegung, die aber schwächer ausfiel als erwartet.

Dieses Szenario wurde in der Analyse ebenfalls mit einer klaren Empfehlung besprochen, Zitat:
Fällt Cancom wider Erwarten unter 39,90 Euro, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur in Richtung 34 bis 35 Euro gerechnet werden. Für langfristige Investoren ein gefundenes Fressen.

Wie im Chart ersichtlich wurde genau in diesem Bereich das Tief markiert. Manchmal muss man es eben zweimal versuchen.

Fazit:
Es ist schlichtweg schwierig, ein Tief exakt zu treffen. Bedient man sich jedoch einer Kombination aus fundamentaler Analyse und Charttechnik, kann man seine Chancen deutlich erhöhen.

Prognose erhöht?

Gestern entzückte das Cancom die Anleger mit einer kurzen Zwischenmeldung. Demnach scheinen sich die getätigten Investitionen bereits auszuzahlen, denn das organische Wachstum lag im Juli bei 24,5%.

„Cancom konnte damit seinen erfolgreichen Wachstumskurs fortsetzen und wir blicken überaus optimistisch der weiteren Entwicklung im 2. Halbjahr entgegen“, sagte Thomas Volk, President & General Manager der Cancom SE.

Die Aussagen kommen einer Erhöhung der Prognose nahe und lassen auf eine anhaltend starke Geschäftsentwicklung hoffen.

Charttechnik

Nach den beiden antizyklischen Einstiegsmöglichkeiten der letzten Analyse, wechseln wir auf die prozyklische Seite.
Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 39 und 40 Euro, kommt es zu weiteren Kaufsignalen mit möglichem Kursziel bei 42 und 44 Euro.

Fällt der Wert hingegen abermals unter 39 Euro zurück, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur gerechnet werden. Da sich die Trendlinie jedoch sukzessive aufwärts schiebt, beginnt die Kaufzone inzwischen bereits bei 36 Euro.
Den Bären bleibt also nicht viel Raum.

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