Börsenblick

Zurück September Weiter
Zurück 2018 Weiter

LVMH: 330 Euro oder höher?

Als der Luxusgüterkonzern Louis Vuitton Moet Hennessy am 24. Juli seine Halbjahresergebnisse präsentierte, lief die Aktie zügig nahe an das bisherige, im Mai ausgebildete Rekordhoch bei 313,70 Euro heran, drehte dann aber erst einmal ab. Doch die darauf folgenden Gewinnmitnahmen hielten sich im Rahmen, der Kurs kam gar nicht erst in die Nähe des vorherigen Zwischentiefs von Ende Juni. Jetzt läuft der zweite Anlauf, den Deckel in Form des bisherigen Hochs zu sprengen.

Und die Chance, dass das nicht nur gelingt, sondern Anschlusskäufe die Aktie ein gutes Stück weiter tragen, ist gut, denn diese Halbjahreszahlen waren absolut überzeugend. Der Umsatz legte zwar im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 „nur“ um zehn Prozent zu. Aber der Gewinn stieg überproportional um 41 Prozent. Bliebe LVMH auf Kurs, würde das auf dem aktuellen Kursniveau ein Kurs/Gewinn-Verhältnis um 25 bedeuten. Das läge am oberen Rand der Spanne der vergangenen Jahre, aber nicht exorbitant darüber.

Und dass die Abkühlung des geopolitischen Klimas ebenso wenig Einfluss auf LVMHs Luxusgüter-Absatz hat wie der Handelsstreit der USA mit dem Rest der Welt, dürfte viele Anleger beruhigen und mutiger stimmen.

Expertenmeinung: Gleich elf Analysten hoben ihre Kursziele für die Aktie als Reaktion auf das Zahlenwerk an, andere hatten das bereits im Vorfeld getan. Eine Kurszielsenkung tauchte nicht auf. Und selbst das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt mit 325 Euro über dem bisherigen Rekordhoch. Mit dem Schwung, mit dem die Aktie am Dienstag wieder Fahrt aufnahm, begleitet von einem neuen bullischen Signal des Trendfolgeindikators MACD, sieht es für einen Ausbruch hin zu neuen Rekordhochs gut aus, immerhin fehlen dazu nur knapp anderthalb Prozent.

Und sollte dieser Befreiungsschlag gelingen, wäre die Aktie aus charttechnischer Sicht nach oben frei. Anschlusskäufe, die LVMH dann in den Bereich des durchschnittlichen Analysten-Kursziels oder ein wenig darüber tragen, wären dann zumindest keine Überraschung. Selbst, wenn auch dieser Anlauf erst einmal abgewiesen würde, wäre das noch kein Beinbruch, zumindest, solange nicht das letzte Zwischentief mit Schlusskursen unter 289 Euro unterboten würde.

Knapp darunter einen Stoppkurs zu platzieren und diesen Aufwärtstrend ansonsten einfach mitzunehmen, scheint derzeit alternativlos – für die Bären gibt es hier derzeit nichts zu holen.

 

Auch interessant:

DAX - Trendwende oder Strohfeuer? | LYNX Marktkommentar
Smart Beta ETFs im Fokus: Wie lege ich mein Geld an? Interview mit Markus Kaiser | LYNX fragt nach
DAX Prognose - Die Rallye zum Jahresende kommt! Interview mit Börsenoptimist Heiko Thieme | LYNX
Handeln über LYNX: Ein Depot, viele Vorteile
  • stabile und zuverlässige Handelsplattform
  • kompetenter Service durch Experten
  • niedrige und transparente Gebühren
  • umfangreiches Wissensportal
Mehrfach ausgezeichnet
Contact icon KOSTENFREI ANRUFEN
0800 5969 000
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.DE
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN