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Lufthansa: Dieses Rennen haben die Bullen noch nicht gewonnen

Die jüngsten Quartalsergebnisse deuten ebenso wie die bislang aber nur leicht rückläufige Sitz- und Frachtauslastung darauf hin, dass die Gewinnentwicklung bei der Deutschen Lufthansa erst einmal ihren Zenit erreicht hat. Damit begann man schon zur Jahreswende zu rechnen. Was dazu führte, dass die Aktie, die 2017 zu den Überfliegern im DAX gehörte und wie ein Strich gestiegen war, im neuen Jahr sofort fiel.

Bislang aber nur ein halbes Jahr lang, denn im Juli begann eine Bodenbildung, die mit der Veröffentlichung der Ergebnisse des zweiten Quartals zu einem Break über die Januar-Abwärtstrendlinie führte. Der Grund: Die Ergebnisse waren zwar nicht umwerfend, aber besser als erwartet. Die Reaktion auf dieses am 31. Juli veröffentlichte Zahlenwerk ließ sich gut an. Aber dann kamen keine Käufe mehr nach, was eines deutlich macht:

Expertenmeinung: Dieses Rennen haben die Bullen noch nicht gewonnen. Denn eine Frage steht unbeantwortet im Raum und könnte den Bären Rückenwind verleihen, wenn erst einmal die kurzfristig entscheidenden Unterstützungen wieder unterboten sind und damit die Zweifel wieder zu schüren helfen: Wie deutlich wird der Gewinnrückgang ausfallen … und wie lange würde diese Entwicklung andauern? Das ist in einem so zyklischen Geschäft nicht vorhersagbar. Sogar die Lufthansa selbst kann da nicht allzu weit vorausblicken. So betrachtet dürfte die Charttechnik hier eine überproportional große Rolle spielen, solange man sich hinsichtlich der Fundamentals auf den Blick in den Kaffeesatz verlassen müsste.

Die Bullen hätten erst dann das rettende Ufer einer wirklich soliden Aufwärtswende erreicht, wenn es gelingt, die Aktie über die Widerstandszone 25,50/25,75 Euro und vor allem über die knapp darüber, bei aktuell 25,91 Euro, verlaufende 200-Tage-Linie zu heben. Gelänge es dem Bären-Lager jedoch, den kurzfristigen Leitstrahl der Aufwärtsbewegung in Form der Juli-Aufwärtstrendlinie und der 20-Tage-Linie, beide bei knapp 23 Euro, zu brechen und die Aktie darüber hinaus wieder mit Schlusskursen unter 22 Euro in den mittelfristigen Abwärtstrend zu drücken, wäre der Weg nach unten wieder frei und, mit Blick auf die dadurch ausgelöste Ernüchterung, auch relativ gut gangbar.

Chart vom 21.08.2018, Kurs 23,56 Euro, Kürzel LHA

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