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Volkswagen Vz.: Letzte Chance für die Bullen!

Von der 20-Tage-Linie aus einen Aufwärtsimpuls zu starten, ist eigentlich eine lukrative Sache, vor allem, wenn dieser gleitende Durchschnitt eine wichtige charttechnische Unterstützungszone verstärkt, so wie es bei der VW-Aktie gerade im Bereich 146/147 Euro der Fall ist. Aber die da normalerweise aufkommende Goldgräberstimmung unter den bullischen Tradern dürfte diesmal ausfallen, denn dass die Aktie in dieser Zone notiert, war am Mittwochmorgen noch nicht abzusehen. Immerhin, sie landete durch ein Minus von knapp 3,7 Prozent dort, als schwächste DAX-Aktie des Tages, nachdem sie am Morgen noch mit einem Plus von fast zwei Prozent in den Handel gestartet war.

Intraday-Turnaround nach unten: die Höchststrafe für die Bullen. So gesehen wird die Zahl derer, die jetzt bereitwillig die Hand aufhalten und zugreifen, zunächst überschaubar sein. Zumal mit dem anfänglichen Plus auch die Quartalsbilanz abverkauft wurde. Das ist psychologisch natürlich ein immenser Vorteil für das Bären-Lager:

Expertenmeinung: Diese Ergebnisse waren wenig beeindruckend. Der Umsatz lag leicht über dem des Vorjahresquartals, der Gewinn, als EBIT gerechnet, lag darunter. Was nicht unbedingt besser erwartet wurde, aber das war es auch nicht, was den Ausschlag gab, das anfängliche Plus in ein Minus zu verwandeln. Das zweite Halbjahr werde ein Kraftakt in Bezug auf die Auslieferungen und die Gewinnmarge werden, hieß es in den Erläuterungen des VW-Vorstands. Das obere Ende der Margen-Prognose sei wohl nicht zu erreichen, wurde kommuniziert. Und das sorgte für Druck, denn natürlich war den Investoren klar: Sollten die US-Strafzölle jetzt auch noch hinzukommen, wird es ungemütlich. Und da diese beim Gespräch Juncker/Trump in der vergangenen Woche explizit ausgeklammert wurden und Trump gegen China schon wieder die verbale Kriegstrommel rührt, ist das keineswegs auszuschließen.

Damit ist dieser Rücksetzer in die Zone 146/147 Euro momentan für die Bullen mehr Risiko als Chance. Und die wirklich entscheidende Linie ist nicht allzu weit entfernt. Unten im Chart sehen Sie als dicke grüne Linie die übergeordnete, vom Dieselgate-Crash-Tief im Herbst 2015 ausgehende Aufwärtstrendlinie. Es würde schon reichen, wenn die VW-Aktie das bisherige, Ende Juni bei 138,56 Euro markierte Jahrestief signifikant unterbieten würde, um auch diese bei 136 Euro verlaufende Linie zu brechen … und das wäre dann ein massiv bärisches Signal.

Chart vom 01.08.2018, Kurs 146,60 Euro, Kürzel VOW3

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