Börsenblick

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Deutsche Bank: Wird die Aktie zum Perpetuum Mobile?

Neues Halbjahr, neues Glück? Für die Aktionäre der Deutschen Bank sieht es ganz danach aus. Während die ersten beiden Quartale des Jahres ihnen ein Minus von gut 40 Prozent einbrockten, scheint die Aktie seit dem Start ins zweite Halbjahr wie verwandelt. Dabei waren die Zahlen zum zweiten Quartal, die den Treibstoff der derzeitigen Rallye bilden, auf den ersten Blick gar nicht so umwerfend. Mit gut 400 Millionen Euro Nettogewinn blieb man unter den 466 Millionen, die noch im zweiten Quartal 2017 erreicht wurden. Und der Umsatz lag in etwa auf Vorjahresniveau. Aber das war auch nicht der Punkt.

Es ist der „zweite Blick“, der die Marktteilnehmer motivierte, hier auf einmal zuzugreifen, statt stur Short zu gehen. Denn dieser Gewinn, der schon Anfang Juli vorab der in der vergangenen Woche präsentierten Quartalsbilanz gemeldet wurde, lag weit über den durchschnittlichen Analystenerwartungen. Und noch etwas erfreute die Aktionäre: Die Kosten, so hieß es aus dem Geldhaus, seien im Plan und im Griff, es werde dahingehend weder im laufenden noch im vierten Quartal böse Überraschungen geben. Und schon kam der Gedanke auf:

Expertenmeinung: Ist der jüngste „Trainerwechsel“ doch der richtige gewesen, ist der neue Vorstandsvorsitzende Sewing derjenige, der schafft, was seinen Vorgängern nicht gelang? Zuversicht kommt auf … und damit setzte sich in den vergangenen Wochen eine Art „Perpetuum Mobile“ in Gang: Mit steigenden Kursen steigt der Optimismus. Mit steigendem Optimismus wiederum steigen die Kurse weiter. Und mit steigenden Kursen steigt der Optimismus erst recht. Der Spruch „der Trend nährt sich selbst“ könnte jetzt also auf der Oberseite greifen, nachdem die Aktie zuvor monatelang keine Chance nach oben bekam. Was die Charttechnik angeht, wurde da jetzt ein sehr wichtiger Schritt voran getan.

Nach dem Ausbruch über die Februar-Abwärtstrendlinie ist die Aktie am Montag noch knapp, am Dienstag aber signifikant über die nächstgelegene Charthürde in Form des April-Tiefs bei 10,82 Euro gestiegen. Die nächsten markanteren Widerstände warten jetzt erst im Bereich 12,20/12,50 Euro – und knapp darüber, bei 12,84 Euro, die noch vor wenigen Wochen unerreichbar wirkende 200-Tage-Linie. Jetzt, wo die Zuversicht zurückkehrt und in den Köpfen der Anleger beim Gedanken an die Deutsche Bank-Aktie das Wort „Chance“ und nicht das Wort „Risiko“ auftaucht, haben die Bären hier erst einmal nichts mehr zu melden.

Chart vom 31.07.2018, Kurs 11,19 Euro, Kürzel DBK

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