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Aixtron: Aufwärtswende via SKS-Formation?

Am vergangenen Donnerstagmorgen lief die Bilanz des zweiten Quartals des Anlagenbauers und Halbleiterindustrie-Zulieferers Aixtron über die Nachrichtenticker. Unter dem Strich war es ein gemischtes Ergebnis: Der Umsatz lag unter den Analystenerwartungen, der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) hingegen darüber. Beides blieb unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals, aber damit hatte man allgemein gerechnet. Darüber hinaus hob Aixtron aber die eigene Gesamtjahresprognose für den Auftragseingang und die Gewinnmarge leicht an. Also ein „mixed bag“ mit leichten Vorteilen für das Lager der Optimisten.

Was sich aber an diesem Tag nicht auswirkte, vorbörslich etwas höhere Kurse verwandelten sich im regulären Handel in Abgabedruck, der Aixtron am Ende mit einem Abschlag von gut vier Prozent zu den großen Verlierern des Tages im TecDAX machte. Aber damit ist noch keineswegs entschieden, dass die Bären wieder das Ruder übernehmen. Denn für eine volatile Aktie wie Aixtron blieb das Minus moderat und vor allem: Es folgten am Freitag keine nennenswerten Anschlussverkäufe, zum Wochenstart kamen sogar wieder zaghafte Käufe auf. Interessant, denn:

Expertenmeinung: Das sieht nicht so aus, als wollte das Bären-Lager hier ein Zeichen setzen. Immerhin läge mit dem markanten Zwischentief von Ende April bei 11,66 Euro und der genau dort verlaufenden 20-Tage-Linie eine Kreuzunterstützung in unmittelbarer Reichweite, deren Bruch den Weg nach unten freigeben würde. Natürlich könnten die Bären eine solche Attacke noch nachholen, aber normalerweise passiert das bei negativ interpretierbaren Nachrichten entweder umgehend oder gar nicht.

So gesehen besteht die Chance, dass die positiven Elemente innerhalb der Quartalsbilanz die Hoffnung neu beleben, dass Aixtron seinen Weg zurück in den Bereich nachhaltig schwarzer Zahlen fortsetzen wird. Und mit einem Schuss Optimismus würden die Trader zweierlei feststellen: Zum einen läge bis zum im März markierten mehrjährigen Hoch bei 19,70 Euro ein immenses Aufwärtspotenzial vor. Zum anderen würde Aixtron, sollte die Aktie jetzt wieder anziehen und die Widerstandszone zwischen der 200-Tage-Linie (13,32 Euro) und dem Zwischentief von Anfang April (13,93 Euro) überwinden, eine tadellose, umgekehrte SKS-Formation (Schulter-Kopf-Schulter-Formation) vollenden. Eine hochinteressante Konstellation, der man zwar nicht vorgreifen sollte, aber einen hervorgehobenen Platz in der Watchlist würde Aixtron jetzt allemal einnehmen.

Chart vom 30.07.2018, Kurs 12,31 Euro, Kürzel AIXA

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