Börsenblick

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Siemens: Irgendjemand nimmt hier gerade Anlauf – aber wer?

Riesenkonzerne mit den unterschiedlichsten Sparten sind zwar nicht gerade volatil, was die Umsatz- und Gewinnentwicklung angeht, sind aber andererseits für die Analysten knifflig einzuschätzen. Es fehlt oft der rote Faden, an dem man sich orientieren kann. Was wiederum seitens der Unternehmen dazu führt, dass man sich oft und gerne restrukturiert. Mit erwartet positivem Ergebnis natürlich, das aber nicht immer auch so eintrifft. Siemens hat das ebenso schon mehrfach hinter sich wie z.B. General Electric oder IBM.

Am 2. August wird man erst einmal etwas klarer sehen, da steht die Veröffentlichung der Bilanz des zweiten Quartals im Kalender. Unbenommen der in den letzten Jahren sukzessiv steigenden Umsätze erwarten die Analysten für 2018 keine umwerfenden Gewinnsteigerungen, 2019 soll dann etwas mehr Schwung hineinkommen. Aber natürlich ist hierbei eine völlig offene Frage, ob eine Eskalation des Handelskriegs auch Siemens nennenswert treffen könnte. Im Großen und Ganzen stochert man da im Nebel. Was diejenigen, die hier auf kurzfristiger Ebene agieren, wenig stört. Für sie zählen charttechnische Signale, sonst nichts. Nur: Die sind gerade so aussagekräftig wie ein rotierender Wegweiser. Der Grund:

Expertenmeinung: Das, was die Aktie aktuell zeigt, kann die Basis eines erneuten Aufwärtsimpulses sein, ebenso aber auch eine Trendwende nach unten in Form einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation werden. Sie sehen, dass Siemens Anfang Mai einen kräftigen Satz nach oben machte. Die dabei entstandene Kurslücke wurde Ende Mai geschlossen, Ende Juni/Anfang Juli drehte die Aktie auf diesem Niveau um 110,40/110,90 Euro ein weiteres Mal nach oben. Das wäre ein tadelloses Fundament, um die nächsten Widerstände anzugehen.

Aber es fällt auf, dass Siemens aktuell in etwa auf dem Niveau des Zwischenhochs von Mitte Mai abzudrehen scheint. Noch wäre das durch einen kräftigen Aufwärtsschub zu heilen, aber das sollte mit Blick auf den in der überkauften Zone unmittelbar vor einem Verkaufssignal stehenden Stochastik-Oszillator schnell gelingen. Sollte die Aktie erneut in den Bereich 110,40/110,90 Euro zurückfallen und diese Zone diesmal brechen, würde diese Schulter-Kopf-Schulter-Formation vollendet und wäre für die Bären eine perfekte Ausgangsbasis, um das bisherige Jahrestief bei knapp 100 Euro anzugehen, zumal dieses Tief genau dem rein rechnerischen Kursziel dieser Formation entsprechen würde.

SIE_2018_07_23

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