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BMW: Es hat schon schönere Topps gegeben, aber …

Die BMW-Aktie notiert derzeit in etwa dort, wo sie auch notierte, als Donald Trump die Präsidentschaftswahl gewann. Bis Anfang Januar 2017 ging es danach recht dynamisch aufwärts, aber seither dominiert ein Seitwärtstrend. Dessen untere Begrenzung aktuell unmittelbar davorsteht, gebrochen zu werden, was hieße, aus dieser über anderthalb Jahre währenden Handelsspanne würde ein breites Topp. Und es würde nicht unbedingt wundern, wenn es dazu käme. Seit die Aktie im Januar mit 97,50 Euro den höchsten Stand seit Anfang 2016 erreichte, hat sich die Gemengelage markant eingetrübt. Jetzt ist es keine Minderheit mehr, die davon ausgeht, dass die Automobilhersteller hinsichtlich ihrer Gewinne den Zenit auf Jahre überschritten haben könnten. Die unerfreuliche Erkenntnis, dass das Thema Abgasmanipulation noch keineswegs vom Tisch ist, das kostenintensive Wettrennen um einen stabilen Fuß in der Tür der Elektromobilität und, natürlich, die Sorge, dass immer wahrscheinlicher werdende Strafzölle der USA die Gewinne massiv unter Druck setzen, trotz des großen BMW-Werks in den USA, führen in der Gesamtheit zu einer auffälligen Käufer-Abstinenz.

Expertenmeinung: Man meidet konjunktursensible, zyklische Titel, schichtet in vermeintlich „sichere“ Aktien um. Und dass die BMW-Aktie zum Start ins neue Quartal nicht nennenswert Boden gutmachen konnte, ist ein Warnsignal. Denn dass die Auto-Aktien zum Ultimo des zweiten Quartals im Bereich der Jahrestiefs landeten, konnte man noch mit dem „Window Dressing“ der Fonds erklären: Zum Halbjahresende, wenn es darum geht, die Performance offenzulegen, werden da gerne die großen Verlierer verkauft oder zumindest im Portfolio reduziert. Doch dann werden sie meist umgehend zum Start ins neue Quartal zurückgekauft. BMW legte jedoch gerade einmal zehn Cent zu, von Rückkäufen – bislang – keine Spur. Die Ungewissheit zermürbt die Bullen, die sich andere Ziele suchen. Und das kann BMW in eine Trendwende drücken, die, wenn die Nackenlinie dieses Topps bei 77 Euro auf Wochenschlusskursbasis gebrochen würde, nach unten erst einmal nicht von zwingenden Auffanglinien aufgehalten würde.

BMW_2018_07_03

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