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Nordex: Die Bären schlagen erneut zu – und sind äußerst effektiv

Es ist gerade einmal drei Wochen her, da steuerte die Aktie des Windkraftanlagenbauers Nordex auf die Vollendung einer Trendwendeformation in Form eines großen, breit angelegten Doppeltiefs zu. Dessen Nackenlinie, die es zu überspringen galt, lag bei 11,79 Euro. Bis 11,45 Euro lief Nordex, dann war schlagartig Schluss. Und auf der Nachrichtenseite suchte man vergebens nach Argumenten, warum der Kurs auf einmal an „Fallsucht“ zu leiden schien. Im Gegenteil, Nordex meldete in den letzten zehn Tagen gleich zwei recht große Neuaufträge für Windkraftanlagen in Spanien und Brasilien. Aber seit die Aktie Anfang 2016 von einem Publikumsliebling zu einer großen Enttäuschung wurde, weil die immer weiter steigenden Erwartungen der Marktteilnehmer an das Umsatz- und Gewinnwachstum nicht mehr erfüllt wurden, ist diese Aktie eine leichte Beute der Bären, der Leerverkäufer. Und mit jeder „abgeschossenen“ Chance auf ein markantes, bullisches Signal sitzen sie fester im Sattel, denn:

Expertenmeinung: Je öfter die Nordex-Aktie aus aussichtsreicher Position unter Druck gerät, desto weniger Anleger wagen es, hier einzusteigen. Und so können die Bären immens effektiv agieren. Zumal sie neben dem negativen Sentiment, das eine solche abverkaufte Wende-Chance auslöst, noch den Vorteil nutzen konnten, dass das Abdrehen des Kurses eine Unterstützungslinie nach der anderen brach, weil die so nahe lagen, dass der Abgabedruck ausgelöster Stoppkurse einer Unterstützung reichte, um gleich die nächste in Reichweite zu bringen. Sie sehen diese „Lawine“ im Chart: Die 20-Tage-Linie, die Wendezone bei 9,92 Euro und die 200-Tage-Linie wurden eine nach der anderen zügig angegangen und durchbrochen. Der Bruch der 200-Tage-Linie gelang am Dienstag … und das durch ein „Gap“ auf der Unterseite gleich so effektiv, dass die nächste Unterstützung, das Mai-Tief bei 8,79 Euro, gleich in einem Zug mit unterboten wurde. Der Bruch dieser Linie ist mit einem Schlusskurs von 8,72 Euro zwar noch nicht signifikant. Aber in dieser Gesamtsituation dürften die Bären die Chance, Nordex durch weitere Leerverkäufe in den „freien Raum“ bis hinunter zum 2017er-Tief bei 7,08 Euro und dem bisherigen 2018er-Jahrestief bei 6,86 Euro zu drücken, wohl nicht so leicht aus der Hand geben.

Chart vom 26.06.2018, Kurs 8,72 Euro, Kürzel NDX1

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