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DAX: Vorsicht … diese Messe ist noch nicht gelesen!

Wenn man sich das Chance/Risiko-Verhältnis für potenzielle Long-Trades rein aus charttechnischer Sicht betrachtet, sieht es gut aus für die Bullen. Der abgebrochene Anlauf an das bisherige Rekordhoch von 13.597 Punkten, der Mitte Mai in eine Korrektur überging, wurde in der breiten Auffangzone 12.601/12.848 Punkte aufgefangen. Von dort aus kämpften sich die Bullen schnell wieder über die kurzzeitig unterbotene, inmitten dieser Zone verlaufende 200-Tage-Linie zurück. Die wurde zwar am vergangenen Freitag anfangs erneut gebrochen, zum Handelsende lag der DAX aber schon wieder darüber und schlug sich in der ersten Hälfte dieser Woche tadellos, indem es gleich zweimal gelang, diesen wichtigen gleitenden Durchschnitt zu verteidigen. Und am Mittwoch schaffte es der deutsche Leitindex auch erstmals in diesem Monat, über der 20-Tage-Linie zu schließen. Unterstützend steht seitens der Markttechnik der Trendfolgeindikator MACD unmittelbar vor einem neuen Kaufsignal. Was wollte man als bullischer Trader mehr? Ein paar Damoklesschwerter weniger wären da sicherlich hilfreich, um ruhiger zu schlafen.

Expertenmeinung: Die Banken wanken, gebeutelt vor allem von den zuletzt unerfreulichen Nachrichten bei der Deutschen Bank. Die Automobilhersteller ebenso wie die Zulieferer müssen damit rechnen, dass Trump seine am Wochenende verbal aufgekochte Strafzoll-Drohung wahrmacht. Der den Export stützende Abstieg des Euro ist derzeit unterbrochen, könnte womöglich durch die EZB wiederbelebt, aber auch nachhaltig beendet werden. Und die EZB selbst ist nicht minder ein Grund zur Unruhe. Denn sollte die im Vorfeld bereits avisierte Diskussion über die Beendigung der Anleihekäufe bereits bei der heutigen Sitzung in einen straffen Zeitplan münden, wäre zu fürchten, dass das zuletzt durch den auf den tiefsten Stand seit Ende 2012 gefallenen deutschen ZEW-Index der Konjunkturerwartungen belegte, nachlassende Wachstum weiter gebremst wird. Und nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob nicht der morgen anstehende Abrechnungstermin an der Terminbörse ein entscheidender Faktor für die Stabilität des DAX gewesen sein kann. Noch ist die Entscheidung zu Gunsten eines erneuten Anlaufs an und über die 13.000er-Marke nicht gefallen. Sollte es dem DAX gelingen, sich kommende Woche, nach diesem Verfalltermin, über 13.000 Punkten festzusetzen, wäre das ein entscheidender, für die Überlegung, hier Long aktiv zu werden aber auch nötiger Schritt. Bevor das nicht gelungen ist, wäre es kein Fehler, auch das Short-Szenario im Auge zu behalten, das dann greifen würde, sollte der DAX diese jetzt bereits verteidigt wirkende Auffangzone mit Schlusskursen unter 12.500 Zählern doch noch durchbrechen.

DAX_2018_06_14

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