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bet-at-home: Geht der Abstieg in die nächste Runde?

Die Aktie des Online-Spiele und Sportwetten-Portals bet-at-home befindet sich seit einem Jahr im Abwärtstrend. Mehr als halbiert hat sich der Kurs seit seinem Rekordhoch von 150,30 Euro bereits. Aber es könnte durchaus noch weiter abwärts gehen. Die Aktie wird aus dem SDAX ausscheiden, das könnte ihre Wahrnehmung unter den Anlegern reduzieren. Und Warburg Research senkte gerade erst heute das Kursziel für die Aktie von 90 auf 73 Euro, Einschätzung: halten. Das ist eine Seite der Medaille, aber: Davon abgesehen, dass dieses Kursziel immer noch über dem aktuellen Niveau liegt, hat bet-at-home doch gerade erst eine beeindruckende Dividende von 7,50 Euro ausgezahlt … das wäre ja eine grandiose Dividendenrendite. Warum will sich die jetzt niemand sichern? Weil sie nicht sicher ist. Was für das laufende Jahr im nächsten Frühjahr ausbezahlt werden kann und soll, muss sich ja erst noch erweisen und bis da ist es noch lange hin.

Expertenmeinung: Das Problem für die Anleger liegt darin, dass Sportwetten und Online-Games nun einmal ein wankelmütiges Geschäft sind. Das kann herausragend laufen oder eine Flaute erleben, da können gesetzliche Beschränkungen das Geschäft erschweren oder auch nicht. Diese schwierige Vorhersehbarkeit mag ein Grund sein, warum man hier vorsichtiger wird. Aus charttechnischer Sicht sieht es in jedem Fall jetzt weniger gut aus. Gerade rutschte die Aktie unter das bisherige Tief des Abwärtstrends, das im April bei 67,05 Euro entstanden war. Die nächste charttechnische Auffangzone, wenn bet-at-home nicht sehr schnell die Kurve kriegen und deutlicher über 67,05 Euro schließen sollte, befindet sich bei den Tiefs der Konsolidierungsphase vom Frühjahr/Sommer 2016 im Bereich 58,50/59,50 Euro. Bullisch wäre bet-at-home erst wieder, wenn der übergeordnete Abwärtstrend und die 200-Tage-Linie zurückerobert würden. Aber das hieße: Schlusskurse über 96 Euro … und bis dahin wäre der Weg noch weit.

Chart vom 12.06.2018, Kurs 66,65 Euro, Kürzel ACX1

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