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Wirecard: Ist die Rallye noch zu rechtfertigen?

Wirecard ist einer der führenden Anbieter elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen. Mit seinen 4.500 Mitarbeitern bedient das Unternehmen 34.000 Bestandskunden und dient hierbei als Schnittstelle von mehr als 200 internationalen Zahlungsnetzwerken.
Dabei übernimmt Wirecard die komplette Abwicklung sowie Betrugsprävention und stellt die Infrastruktur inklusive der notwendigen Issuing-Lizenzen für Karten- und Kontoprodukte bereit.
Wirecard unterstützt seine Kunden darüber hinaus bei der Entwicklung internationaler Payment-Strategien, ob offline, online oder mobil.

Wachstum in Extremform

Die starke Positionierung mündet in mehr als beeindruckenden Unternehmenszahlen. In den zurückliegenden zehn Jahren hat sich der Umsatz von 197 Mio. auf 1,49 Mrd. Euro mehr als versiebenfacht. Das Ergebnis kletterte von 0,41 auf 2,10 Euro je Aktie.

Doch Wirecard hat auch in der jüngeren Vergangenheit keineswegs an Momentum verloren. Im Geschäftsjahr 2016 legte der Umsatz um über 30% zu, gefolgt von einem weiteren Sprung um 45% im Jahr 2017. Alleine in dieser kurzen Zeitspanne hat sich der Umsatz von 771 Mio. auf 1,49 Mrd. Euro nahezu verdoppelt.

Im ersten Quartal 2018 konnte nahtlos an die positive Entwicklung angeknüpft werden. Das Transaktionsvolumen stieg um 55,7% und der Umsatz kletterte auf Jahressicht um 52,9% auf 420,5 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie blieb etwas zurück und legte um 46% auf 0,57 Euro zu.

Der bereits im Vorfeld angehobene Ausblick wurde bestätigt. Wirecard erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein EBITDA von 520 – 545 Mio. Euro, nach 412,6 Mio. Euro im Vorjahr.

Das Ergebnis sollte den Schätzungen zufolge in diesem Jahr von 2,10 auf 2,95 Euro je Aktie steigen. Wirecard kommt somit auf ein KGV von 66 und ein KGVe von 47. Trotz des enormen Wachstums kann man also kaum von einem Schnäppchen sprechen.
Die jüngste Rallye hat die Bewertung der Aktie auf ein erhöhtes Niveau gebracht. Auch der Überflieger Wirecard war aus fundamentaler Sicht schon weitaus günstiger.

Charttechnischer Ausblick

Die Aktie ist übergeordnet bullisch und ein klarer Outperformer.
Kurzfristig ist der Wert aber auch klar überkauft und korrekturgefährdet. Die Kerzen der letzten Handelstage könnten ebenfalls auf eine kommen Rücksetzer hindeuten. Mögliche Kursziele auf der Unterseite lägen bei 133,00 und 126,00 Euro.
Hier wären die Chancen für einen erneuten Long-Einstieg deutlich besser, als auf dem aktuellen Niveau.

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