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Evotec: Die Bullen beißen sich durch – die Wende kommt näher!

Seit der heftigen Korrektur im letzten Quartal 2017, in deren Verlauf sich der Aktienkurs des deutschen Biotech-Unternehmens Evotec nahezu halbierte, haben die Leerverkäufer, sprich die Bären, diese Aktie nicht mehr aus ihren Fängen gelassen. Das zu ändern, ist die Käuferseite jetzt angetreten. Und da ist man auf einem sehr guten Weg, zumal: Die Bullen haben Rückenwind. Zwar lagen die Ergebnisse des ersten Quartals leicht unter den Analystenprognosen. Aber sie lagen klar über dem Vorjahresquartal. Und bei Unternehmen wie Evotec mit hohem Forschungsaufwand und nie vorhersehbaren Zahlungen der Kooperationspartner lassen sich die Ergebnisse nicht gut vorhersehen. Das realisierten auch die Anleger und „verziehen“ Evotec  diese Ergebnisse. Die Reaktion auf diese am 9. Mai präsentierte Bilanz war nur moderat und kurze Zeit negativ, nicht zuletzt wohl, weil die Aktie im Vorfeld ohnehin schon kräftig gedrückt wurde. Aber recht bald nach diesen Zahlen folgten außerordentlich positive Nachrichten:

Expertenmeinung: Neben der noch in Verhandlungen befindlichen großen Kooperation mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi kommt es zu einer weiteren wichtigen und vor allem geldwerten Zusammenarbeit. Am 22. Mai verkündete man eine große Kooperation mit dem US-Biotechunternehmen Celgene, für das Evotec vorab 65 Millionen US-Dollar Vorauszahlung erhält, zu denen unlängst noch weitere sechs Millionen für zusätzliche Zellreihen kamen. Wieder wurde deutlich, dass das ohnehin in den schwarzen Zahlen arbeitende Unternehmen geschickt und zielgerichtet agiert. Diese positiven Perspektiven wurden durch umgehende Käufe honoriert, die den Kurs zunächst mit Schwung über die 20-Tage-Linie und kurz darauf an die 200-Tage-Linie trugen. Dort, so schien es, verteidigten die Bären ihre Stellungen, erst einmal ging es an dieser Linie nicht vorbei. Aber dieser Widerstand konnte gebrochen werden, am Mittwoch lief Evotec deutlicher über diese „Bremsmarke“ hinaus. Jetzt liegen die nächsten Ziele auf Höhe der Monatshochs des März (16,70 Euro) und des Januars (16,92 Euro). Eine auf Basis des gestrigen Schlusskurses von 15,92 Euro „machbar“ wirkende Distanz. Gelingt es, auch diese Widerstandslinien zu sprengen, dürften auch die letzten Leerverkäufer ihr Heil in der Flucht suchen und die Aufwärtswende glaubwürdig vollzogen sein.

Chart vom 06.06.2018, Kurs 15,83 Euro, Kürzel EVT

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