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DAX: Heute ist ein „Jetzt-oder-nie“-Tag

Die Gemengelage ist für einen Anlauf an das bisherige Rekordhoch des DAX von 13.597 Punkten eigentlich weitaus weniger günstig als noch vor einigen Wochen. Da lag die Italien-Problematik noch nicht offen auf dem Tisch und es ging nach wie vor die Hoffnung um, dass die aggressive Haltung der USA mit Blick auf deren Handelsbilanzdefizit ohne eine Kaskade gegenseitiger Handelsbarrieren in den Griff zu bekommen sei. Mittlerweile stehen die Zeichen indes auf Sturm. Und einige Indikationen wie der ifo-Geschäftsklimaindex, der ZEW-Index oder die Einkaufsmanagerindizes deuten an, dass sich die Wachstumsperspektiven für Deutschland seit Jahresanfang eingetrübt haben. Ein deutlich weiter zum US-Dollar nachgebender Euro würde da als Gegengewicht fungieren können – aber der hat seinen Abstieg ausgerechnet am unteren Ende der langfristig wichtigen Auffangzone 1,1555/1,2042 US-Dollar erst einmal eingestellt. Doch all diese problematischen Aspekte müssen den DAX nicht bremsen … vorausgesetzt, die computergesteuerten Handelsprogramme und die ausschließlich auf Basis der Chart- und Markttechnik agierenden kurzfristigen Trader hätten Grund, hier Long zu gehen. Was hieße: Der DAX muss aus der derzeit noch gehaltenen Unterstützungszone zwischen 12.600 und 12.850 Punkten nach oben hinaus und damit klare, bullische Signale generieren. Genau das wurde am Montag ebenso wie am Dienstag versucht. Und genau das ging erst einmal schief.

Expertenmeinung: Am Montag startete der DAX den Handel gleich mit einer kräftigen Kurslücke nach oben, doch die Gewinne wurden umgehend wieder abverkauft. Am Dienstag versuchte es das bullische Lager mit einer Kaufwelle innerhalb der Handelszeit – aber erneut scheiterte der Versuch, einen charttechnischen Befreiungsschlag zu erzielen. Zwar gelang es, den Index aus der vorgenannten Zone 12.600/12.850 Punkte nach oben hinaus zu tragen und sogar die knapp über 12.900 Punkte als letzte kleine Barriere fungierende 20-Tage-Linie zu überbieten. Aber am Ende stand, Sie sehen es im Chart, nur ein mickriges Plus von 0,12 Prozent. Zwei fehlgeschlagene Versuche, die Aufwärtstendenz aus einer wichtigen Auffangzone heraus mit bullischen Fakten der Charttechnik wiederzubeleben, da wird es jetzt langsam knapp für die Bullen. Es müsste sofort zu einem erneuten und diesmal erfolgreichen Versuch kommen, ansonsten kann diese Konstellation zu einem Bumerang werden. Denn gerade diese misslungenen Rallyes können die Käuferseite so sehr ausdünnen, weil kaum jemand noch Lust hat, vergebens auf einen Ausbruch zu setzen, dass Short-Attacken leichtes Spiel hätten, den DAX unter 12.600 Zähler zu drücken und so ein Verkaufssignal zu generieren. Die Unsicherheit hinsichtlich der Rahmenbedingungen würden einen erneuten Abwärtsimpuls durchaus unterfüttern, daher ist dieser Mittwoch für die Bullen bereits eine Art „Jetzt-oder-nie“-Tag!

DAX_2018_06_06

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