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TecDAX: Beendet ein doppelter „Evening Star“ die bullische Phase?

Bis Montag hing der Himmel für das bullische Lager noch voller Geigen, doch seither bestimmt Nervosität das Geschehen bei den Technologiewerten des deutschen TecDAX. Auch, wenn man sich zu Recht wundern darf, wieso die Angst vor einer Zerreißprobe der Eurozone erst zehn Wochen nach deren potenziellem Auslöser, der Parlamentswahl in Italien, aufkeimt: Jetzt verfolgen die Anleger die dortige Entwicklung gebannt. Und es ist ja nicht die einzige Baustelle, die das Wachstum deutscher Unternehmen gefährden könnte. Morgen treten die Strafzölle auf europäische Stahl- und Aluminiumimporte in die USA in Kraft … und zuletzt gab es nicht einmal mehr den Versuch, das noch abzuwenden. Ein „Nachschlag“ in Form von Strafzöllen auf Autos hängt im Raum und natürlich fragen sich die Anleger, was als nächstes käme. Und dann wäre da noch der Euro. Zunächst war dessen Abstieg vor allem zum US-Dollar der Nährboden des Anfang April entstandenen, dynamischen Aufwärtsimpulses. Aber zuletzt wurde der Abstieg des Euro mit der Sorge um die Perspektive der Eurozone in Verbindung gebracht und damit negativ gewertet … und am Mittwoch, als es zu einer kräftigen Gegenbewegung kam, erst recht. Auf einmal geht die Angst um. Und dass der TecDAX zur Wochenmitte wieder etwas zulegen konnte, reicht noch nicht aus, um die Gefahr zu bannen.

 

Expertenmeinung: Eine grüne Kerze am vergangenen Freitag, ein Doji oberhalb dieser Kerze am Montag und dann eine lange rote Kerze am Dienstag: Das ergibt einen perfekten, regelkonformen „Evening Star“ (Abendstern). Ein Warnsignal in der Candlestick-Lehre, die einen möglichen Trendwechsel nach unten indiziert. Dass dieser Evening Star auch noch zweimal auftrat, da eine vergleichbare Konstellation schon in den Tagen zuvor aufgetaucht war, erhöht die Dimension der Warnung noch. Zwar wäre eine solche Formation erst gültig und damit als Verkaufssignal bestätigt, wenn unmittelbar darauf eine weitere rote Kerze auftritt, sprich Anschlussverkäufe folgen. Das war weder in der vergangenen Woche noch gestern der Fall. Aber wirklich eliminiert wäre diese brenzlige Indikation erst, wenn der TecDAX das bisherige Hoch von 2.848 Punkten überwinden könnte. Gestern hielt die 20-Tage-Linie als nächstgelegene Unterstützung. Aber angesichts dieser problematischen Rahmenbedingungen muss diese Gegenwehr nicht zwingend vorhalten. Würde der TecDAX unter 2.720 Punkte schließen und damit wieder eindeutig in die vorherige, bis 2.405 Punkte hinunter reichende Handelsspanne zurückfallen, wäre der Abwehrkampf der Bullen gescheitert und der TecDAX auf Trading-Ebene ein Short-Kandidat.

Chart vom 30.05.2018, Kurs 2.798,48 Punkte, Kürzel TDX

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