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LVMH: Es läuft und läuft und läuft …

Luxus läuft … und er läuft immer besser. LVMH, mit vollständigem Namen Louis Vuitton Moet Hennessy, das französische Unternehmen, das neben Louis Vuitton und Moet so viele renommierte Namen wie Dior, Fendi, Tag Heuer, Kenzo oder Dom Perignon unter seinem Dach vereint, macht weiterhin gute Geschäfte. Im ersten Quartal wurde ein Umsatzplus von zehn Prozent verbucht, organisch wuchs der Konzern sogar 13 Prozent. Wie es konkret mit dem Gewinn aussieht, wird erst nach dem zweiten Quartal sichtbar, da LVMH den Gewinn nicht Quartalsweite ausweist, aber derzeit steht einer kontinuierlichen Gewinnsteigerung nichts im Wege. Dass LVMH von möglichen Sanktionen im Handelskonflikt betroffen wäre, ist zwar, wenn es nicht zu einer Einigung mit den USA käme, nicht völlig auszuschließen. Aber der US-Markt ist in Relation zum weltweiten Geschäft keiner, der, sollte er dadurch zeitweilig rückläufig sein, das Wachstum an sich stoppen könnte, zumal bereits jetzt der Rückenwind eines zu den großen Weltwährungen wieder sinkenden Euro die Gewinnspanne stützt. So betrachtet bleibt es dabei: Derzeit wäre hier für die Bären nichts zu holen. Der Chart zeigt …

Expertenmeinung: … einen tadellosen Aufwärtstrend, der durch die 200-Tage-Linie auf mittelfristiger und durch die 20-Tage-Linie auf kurzfristiger Ebene solide unterfüttert wirkt. Im Februar und März war die Aktie mehrfach ihrer 200-Tage-Linie nahe gekommen, aber jedes Mal drehte der Kurs rechtzeitig wieder nach oben, bevor es für die Bullen brenzlig hätte werden können. Der Optimismus der Investoren manifestierte sich deutlich, indem die Aktie bereits im Vorfeld der Anfang April gemeldeten, oben erwähnten Umsatzzahlen an und dann sogar über das vorherige Rekordhoch vom November 2017 bei 260,55 Euro anzog und die Zahlen selbst mit einem Aufwärts-Gap quittierte, dem nicht Gewinnmitnahmen, sondern stete Anschlusskäufe folgten. Zwar muss man diese Rallye von 240 Euro Ende März auf den neuen Schlusskursrekord von 309 Euro als „ziemlich großen Schluck aus der Pulle“ einstufen, d.h. hier wird bereits sehr viel dessen, was LVMH in diesem Jahr an Umsatz- und Gewinnsteigerung erreichen könnte, vorweg genommen. Aber solange die derzeit bei knapp 292 Euro verlaufende 20-Tage-Linie als nächstgelegene Unterstützung und unmittelbarer Leitstrahl der kurzfristigen Aufwärtsbewegung hält, brennt da für die Bullen noch nichts an.

Chart vom 18.05.2018, Kurs 309,00 Euro, Kürzel MC

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