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Schaeffler: Der Boden für die Wende steht

Die vor genau einer Woche präsentierte Bilanz zum ersten Quartal 2018 war alles andere als umwerfend. Aber die Aktie des Automobilzulieferers Schaeffler beendete die vergangene Handelswoche trotzdem mit einem ordentlichen Plus. Denn das, was da auf den Tisch kam, war keine Überraschung. Dass der Umsatz minimal, der Gewinn etwas deutlicher unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals liegen würde, war im Aktienkurs eskomptiert. Für die Anleger war etwas andres wichtig: Stellt sich die Gesamtlage so dar, dass man nicht erneut mit bösen Überraschungen rechnen muss, wie das noch zu Jahresbeginn der Fall war? Und da konnte Schaeffler die Akteure zufriedenstellen. Zum einen wäre der Umsatz währungsbereinigt nicht um 0,6 Prozent zum Vorjahresquartal gefallen, sondern um 3,9 Prozent gestiegen. Dieses „wäre“ ist zwar für das abgelaufene Quartal keine Hilfe, aber angesichts der momentan wieder nach unten weisenden Tendenz des Euro – vor allem zum US-Dollar – hoffen da zweifellos nicht wenige, dass sich das Pendel der Wechselkurse jetzt wieder in Richtung der europäischen Unternehmen neigt. Hinzu kommt zum anderen der Aspekt der Gewinnmarge:

Expertenmeinung: Jeder der letzten, kräftigen Abwärtsschübe der Aktie hatte enttäuschte Erwartungen als Ursache, bei denen eine sinkende Gewinnmarge eine entscheidende Rolle spielte. Hier ist jedes Zehntel Prozent von Bedeutung. Und da schaute man im Zuge der Quartalsbilanz ganz genau hin. Die Gewinnmarge lag im ersten Quartal mit 11,0 Prozent im Plan. Im Vorjahr wurden noch 12,2 Prozent erreicht. Aber auf das Gesamtjahr 2017 bezogen waren es nur noch 11,3 Prozent, was deutlich macht, dass der Druck im zweiten Halbjahr spürbar größer wurde. Diese Marge zu halten ist essentiell … und bislang gelingt das. Das Unternehmen selbst bestätigte die vorherige Prognose für das Gesamtjahr und rechnet weiterhin mit einer Marge zwischen 10,5 und 11,5 Prozent. Man ist also im Plan, die Anleger waren beruhigt und griffen zu. Der Chart auf Wochenbasis zeigt, dass sich daraus die Chance auf eine tragfähige Aufwärtswende eröffnet. Eine seit drei Monaten laufende Bodenbildung würde abgeschlossen, wenn es gelingt, die innerhalb dieser Stabilisierungsphase ausgebildeten Zwischenhochs mit Schlusskursen über 13,80 Euro glaubwürdig deutlich zu überbieten. Das würde zugleich die Rückeroberung der mittelfristig wichtigen 200-Tage-Linie (13,51 Euro) bedeuten und das bislang zu Wochenbeginn noch sehr knappe Kaufsignal im Trendfolgeindikator MACD verstetigen. Kurzfristig wäre dann durchaus ein Bereich um 15 Euro denkbar – vorausgesetzt, dieser Chart auf Wochenbasis sieht auch, wenn es darauf ankommt, d.h. wenn diese Handelswoche endet, weiterhin positiv aus: Für diese mögliche Wende zählt der Schlusskurs des Freitags, was dazwischen passiert, muss nicht von Dauer sein.

Chart vom 14.05.2018, Kurs 13,41 Euro, Kürzel SHA

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