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Hapag-Lloyd nach Zahlen im Fokus

Die Hapag-Lloyd AG ist eines der weltweit größten Transport- und Logistikunternehmen. Die Flotte besteht aus 221 modernen Containerschiffen mit einem Transportvolumen von 9,8 Millionen Standardcontainern pro Jahr.
Das Unternehmen betreibt mit rund 12.300 Mitarbeitern weltweit mehr als 120 Liniendienste und Verbindungen zwischen mehr als 600 Häfen auf allen Kontinenten.
Zu den Angeboten gehören hierbei auch die Bereitstellung von Containern, Door-to-Door-Dienste, Gefahrenguttransporte oder auch die Beförderung von verderblichen Gütern und Pharmazeutika.

Stete Entwicklung

Die starke Positionierung in der Branche und der stetig wachsende Welthandel schlagen sich auch in den Zahlen nieder. Das Geschäft ist zwar sehr zyklisch und unterliegt daher größeren Schwankungen. Das übergeordnete Wachstum sieht allerdings gut aus.
Ein Teil des Wachstums ist jedoch auch durch Zukäufe zurückzuführen, gerade in diesem Jahr werden die Zahlen nur schwer vergleichbar sein, da die UASC am 24. Mai 2017 eingegliedert wurde.

Seit 2010 ist der Umsatz von 6,2 Mrd. auf 9,97 Mrd. Euro gestiegen. Die Marge war in den letzten Jahren jedoch rückläufig, was in diesem wirtschaftlichen Umfeld nicht allzu erfreulich ist. Der niedrige ausgewiesene Gewinn ist jedoch auch auf eine anhaltende Wachstumsstrategie und entsprechende Investitionen zurückzuführen. Der freie Cashflow zeichnet ein anderes Bild und hat im Vorjahr mit 483 Mio. Euro einen neuen Rekordwert erreicht.

Starkes Vorjahr und erstes Quartal

Ohnehin war die Entwicklung im vergangenen Jahr besonders gut. Der Umsatz legte um 29% auf 9,97 Mrd. Euro zu. Das EBIT lag bei 411 Mio. nach 126 Mio. Euro im Vorjahr. Das Konzernergebnis kletterte auf 32,1 Mio. nach -93,1 Mio. Euro im Vorjahr.

Am 14. Mai wurden die Zahlen für das erste Quartal 2018 vorgelegt und Hapag-Lloyd konnte nahtlos an die positive Entwicklung anknüpfen. Der Umsatz stieg um 24% auf 2,6 Mrd. Euro. Das EBIT lag bei 53,7 Mio. nach 7,5 Mio. Euro im Vorjahr. Doch wie bereits angesprochen sind die Zahlen des ersten Quartals 2018 inklusive der United Arab Shipping Company (UASC) und deshalb nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar.

Hapag-Lloyd käme den Schätzungen zufolge in diesem Jahr auf ein KGV von 24 und im Folgejahr auf einen Wert von 13. Die Dividendenrendite liegt bei 1,45%. Der Börsenwert scheint in Anbetracht des freien Cashflows von 483 Mio. Euro im zurückliegenden Geschäftsjahr ebenfalls moderat.

Charttechnischer Ausblick

Auf der langfristigen Zeitebene ergibt sich ebenfalls ein positives Bild und die Aufwärtstrends sind intakt.
Kurzfristig spricht die Candlestick-Formation eher für eine Top-Bildung. Zwischen 35,50 und 36,50 Euro verlaufen bedeutende Widerstände, die den Bullen bisher Einhalt gebieten. Erst ein Ausbruch über diesen Bereich würde zu einem prozyklischen Kaufsignal führen.
Solange dies nicht gelingt, ist ein Rücksetzer in Richtung 33,50 und 32,50 Euro wahrscheinlicher. Hier könnte ein antizyklischer Einstieg gewagt werden, besonders attraktiv wäre der Bereich um 30,00 Euro.

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