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Aumann: Spannender Trendwende-Kandidat

Aumann ist ein im März in den TecDAX aufgestiegener Maschinenbauer, der mit seinen Produkten vor allem den Bereich der Elektromobilität bedient. Dementsprechend rechnen die Analysten mit weiterhin konstant steigenden Umsätzen und Gewinnen, wie das auch in den Jahren 2016 und 2017 der Fall war. Im Durchschnitt vermuten die Experten für 2018 einen Gewinn pro Aktie um 1,50 Euro nach knapp einem Euro in 2017. 2019 sollen es, wenn sich die derzeitigen Parameter für die Geschäftsentwicklung beibehalten lassen, zwei Euro werden. Nimmt man das laufende Jahr 2018, würde somit ein Gewinnwachstum um 50 Prozent einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von 35 gegenüberstehen. Für die Wachstumsbranche Elektromobilität wirkt das keineswegs zu teuer. Für einen Zulieferer der Branche ist das jedoch etwas anderes, da die sensibler auf Irritationen in der Branche reagieren. Denn wenn die großen Unternehmen ein Problem bekommen, versuchen sie es traditionell, umgehend auf die Zulieferer abzuwälzen. Und ein Maschinenbauer wie Aumann könnte dann durch verschobene, stornierte und/oder ausbleibende Aufträge schnell einer ganz anderen Gemengelage gegenüberstehen. Trotzdem sollte man diese Aktie im Auge behalten, denn:

Expertenmeinung: Zum einen kann ein weiter fallender Euro die Wettbewerbssituation des Unternehmens deutlich aufhellen, zum anderen sieht das Chartbild nach der Halbierung des Kurses seit dem Rekordhoch Mitte Oktober 2017 jetzt vielversprechend aus. Und Aumann war auf dem Niveau des bei 95,48 Euro markierten Rekordhochs immerhin doppelt so hoch bewertet, was das Kurs/Gewinn-Verhältnis angeht. Das könnte potenzielle Käufer ebenso motivieren wie die Chance auf ein Doppeltief, die sich im Chart abzeichnet. Der RSI-Indikator hat dazu eine positive Divergenz ausgebildet, auch das wäre ein Argument, um die Aktie engmaschiger zu beobachten. Denn auch, wenn die Indikation positiver Divergenzen keineswegs immer funktioniert: Oft sind solche Divergenzen im RSI Vorboten eines Richtungswechsels. Sollte die Aktie die Nackenlinie des Doppeltiefs bei 56,20 Euro überwinden und darüber hinaus den Sprung über die derzeit noch bei 59 Euro verlaufende, aber zügig fallende mittelfristige Abwärtstrendlinie schaffen, wäre dieser Aktie nach oben einiges zuzutrauen.

Chart vom 07.05.2018, Kurs 53,00 Euro, Kürzel AAG

 

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