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Brenntag – Setup und Ausblick überzeugen

Brenntag ist einer der Weltmarktführer in der Chemiedistribution. Das in Deutschland ansässige Unternehmen managt komplexe Lieferketten und erleichtert sowohl Herstellern als auch Nutzern von Chemikalien den Marktzugang zu tausenden von Produkten und Dienstleistungen.
Das globale Netzwerk besteht aus mehr als 530 Standorten in 74 Ländern und verbindet weltweit Chemieproduzenten und weiterverarbeitende Industrie.

Ergebnis hinkt hinterher

Die globale Ausrichtung findet sich auch in den Zahlen wieder. Im zurückliegenden Geschäftsjahr entfielen rund 44% des Umsatzes auf Europa, 39% auf Nordamerika, 10% auf Asien und 7% auf Lateinamerika.

In der langfristigen Betrachtung glänzt Brenntag mit anhaltendem Umsatzwachstum. Die Erlöse konnten in den letzten zehn Jahren von 7,38 auf 11,74 Mrd. Euro gesteigert werden. Der Gewinn je Aktie hinkt allerdings hinterher und stagniert seit 2012 weitgehend. Seitdem ist das Ergebnis je Aktie lediglich von 2,17 auf 2,34 Euro je Aktie geklettert.

Trendwende beim Gewinn?

Das zurückliegende Geschäftsjahr zeichnet ein ähnliches Bild. Der Umsatz legte um 11,9% zu, das Bruttoergebnis um 5,2% und das EBITDA nur um 3,2%. Das Ergebnis je Aktie ist mit 2,34 nahezu unverändert zum Vorjahr.

Für 2018 erwartet der Vorstand jedoch einen deutlich steigenden Rohertrag sowie EBITDA. Die Konsensschätzung geht von einem Anstieg des Gewinns auf 2,97 Euro je Aktie aus.
Brenntag kommt somit auf ein KGV von 20,7, wobei der Wert in diesem Jahr auf 16,3 sinken könnte. Die Dividende wurde in den zurückliegenden Jahren durchweg erhöht, aktuell liegt die Rendite bei 2,3%.

Brenntag ist fair bewertet, gelingt die Trendwende beim Gewinn ergäbe sich daraus erhebliches Kurspotenzial. Freier Cashflow wie auch Dividende stehen ebenfalls in einem gesunden Verhältnis zum Unternehmenswert.

Charttechnischer Ausblick

Aus charttechnischer Sicht erscheint die Lage kurz- bis mittelfristig sehr aussichtsreich. Der wert hat eine größere Korrektur hinter sich und wird seit Wochen oberhalb von 47,00 Euro gekauft. Den Bären scheint die Puste auszugehen.
Ein erstes prozyklisches Kaufsignal würde sich im Falle eines Wochenschlusskurses oberhalb von 49,00 Euro ergeben. Das erste Kursziel auf der Oberseite läge dann bei 51,50 Euro. Darüber ergäbe sich weiteres Potenzial in Richtung 53,00 und 55,00 Euro.

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