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DAX: Befreiungsschlag im zweiten Anlauf?

Die Bullen haben es in der Hand. Durch den Anstieg des Donnerstags hat der DAX sich in die Pole-Position gebracht, um den Befreiungsschlag nach oben im zweiten Anlauf zu schaffen. Über die bei 12.664 Punkten wartende 200-Tage-Linie, das markante Zwischenhoch vom Juli 2017 bei 12.678 Punkten und das gleich am ersten Handelstag des Jahres markierte Tief des Januars bei 12.745 Punkten hinaus, zurück in Richtung 13.000 Punkte. Aus chart- und markttechnischer Sicht würde soweit alles passen: Am Mittwoch war es gelungen, die 20-Tage-Linie zu verteidigen. Am Donnerstag folgte ein Plus, bei dem die grüne Kerze des Tages den roten Kerzenkörper des Mittwochs komplett einhüllte und so ein positiv zu interpretierendes „bullish engulfing pattern“ produzierte. Und der Trendfolgeindikator MACD würde, wenn die Bullen jetzt nicht locker lassen, sein Kaufsignal nahe der Signallinie bestätigen. Getrieben wird das bullische Lager durch einen nachgebenden Euro, der jetzt eine Trendwende nach unten vollziehen könnte und so für immense Erleichterung bei den exportorientierten Unternehmen sorgen würde und durch eine wieder kräftig anziehende Wall Street. Doch betrachtet man sich die Gemengelage genauer, fällt auf: Da taucht in vielen, wenn nicht allen Bereichen immer noch ein „wenn“ auf.

Expertenmeinung: Wenn die US-Indizes weiter zulegen, wären sie ein ideales Zugpferd für den DAX. Aber dort feierte man starke Quartalsbilanzen, die noch gar nicht auf dem Tisch liegen, ein Einlenken Chinas im Handelskonflikt, das alles andere als sicher ist, starkes Wachstum, für das erst heute die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukts des ersten Quartals veröffentlicht werden. Das ist kein allzu stabiler Treibsatz für einen Ausbruch des DAX. Und dass die Wall Street zulegt, liegt auch daran, dass man dort bislang erfolgreich ignoriert, was beim DAX wiederum von nicht wenigen bereits in Käufe umgesetzt wird: Die Trendwende der Euro/US-Dollar-Relation nach unten. Aber die wäre erst unter 1,20 vollzogen. Da steht noch ein ebenso großes „wenn“ dabei wie in Bezug auf die Frage, ob die Strafzölle für europäische Stahl- und Aluminiumimporte heute durch die Kanzlerin im Gespräch mit Donald Trump abgewendet werden können. Und die heute ebenfalls besprochenen, aktuellen Entwicklungen der DAX-Aktien Lufthansa und Covestro zeigen: Die Bullen müssen um immer mehr enttäuschende Bilanzen „herumkaufen“. Fazit: Die Bullen haben zwar jetzt ihre Chance. Aber da kann noch sehr viel schief gehen, so dass man gut beraten wäre, auch den Fall eines Scheiterns dieses zweiten Versuchs, die 200-Tage-Linie zu bezwingen, einzukalkulieren. Gelingt ein Schlusskurs über die Widerstandszone 12.664/12.745 Punkte, wäre der DAX in der Tat bullisch. Aber würde er unter dem Wochen-Verlaufstief vom Mittwoch bei 12.313 Punkten und damit auch unter der 20-Tage-Linie schließen, wäre der Matchball der Bullen verspielt und ein kurzfristiges Short-Signal entstanden.

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