Börsenblick

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ISRA Vision: Jetzt gilt es für die Bullen!

ISRA Vision, im März neu in den TecDAX „aufgestiegen“, ist ein Hersteller von optischen Überwachungs- und Beobachtungsanlagen. Aber nicht für Überwachungskameras an öffentlichen Plätzen, sondern für die Industrie. Hier geht es um die visuelle Überwachung von Arbeitsprozessen, z.B. das „Roboter-Sehen“. Das Unternehmen ist schon lange börsennotiert und kann seit Jahren stetig steigende Umsätze und Gewinne vorweisen. Daran soll sich auch 2018 und 2019 nichts ändern, wenn Unternehmen und Analysten Recht behalten. Trotzdem bewegt sich die Aktie seit Anfang Januar in einem Abwärtstrend, hatte in der Spitze von ihrem Rekordhoch, das am 8. Januar bei 243,50 Euro markiert worden war, ganze 35 Prozent an Boden preisgegeben. Aber das lag weniger am Geschäftsverlauf bzw. dessen Perspektiven als daran, dass die Marktteilnehmer mit ihrer positiven Reaktion auf die Mitte Dezember präsentierte Jahresbilanz des Geschäftsjahres 2016/2017 einfach überzogen hatten. Jetzt besteht die Chance, den Aufwärtstrend wieder aufzunehmen – aber da sollte in den kommenden Tagen nichts schiefgehen, denn noch haben die Bullen nicht gewonnen.

Expertenmeinung: Die Aktie war Ende März zwar unter die seit Frühjahr 2017 nicht mehr auf Schlusskursbasis unterbotene 200-Tage-Linie gefallen, setzte dann aber präzise auf der im November 2016 etablierten Aufwärtstrendlinie auf und hielt diese. Zur Wochenmitte führte der Weg dann zurück über die 200-Tage-Linie, die Teil eines wichtigen Kreuzwiderstands aus eben diesem gleitenden Durchschnitt, der 20-Tage-Linie und den markanten Zwischenhochs vom Juni, Oktober und November 2017 im Bereich 170,20/171,40 Euro ist. Was blieb, war die aus dem Januar stammende Abwärtstrendlinie bei 176 Euro. An diese Linie lief ISRA Vision am Mittwoch heran und schloss genau auf diesem Level. Am Donnerstag dann gingen die Bullen diese vorerst letzte Bremsmarke an – und scheiterten. Die Aktie hatte im Hoch bereits bei 179 Euro und damit recht klar über der Abwärtstrendlinie notiert, fiel dann aber zurück und beendete den Tag unter der Linie und wieder im Bereich des vorgenannten Kreuzwiderstands, den man, da er noch nicht wirklich signifikant bezwungen wurde, weiterhin als Widerstand ansehen müsste. Gelingt ein Schlusskurs über 180 Euro, sollte das Eis gebrochen sein … aber falls der Kurs weiter zurückfällt, könnte das bärische Lager seine Chance bekommen, die Korrektur zu verlängern. Würde ISRA Vision das Anfang des Monats markierte Tief bei 156,60 Euro durchschlagen und damit auch die mittelfristige Aufwärtstrendlinie brechen, wäre der Weg nach unten aus rein charttechnischer Sicht erst einmal frei.

Chart vom 19.04.2018, Kurs 172,80 Euro, Kürzel ISR

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