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Mastercard – Platzhirsch mit Burggraben

Die Analyse zu Mastercard erscheint im Zuge des Leitartikels Schlachtplan und Einkaufsliste für den Crash
Brechen die Märkte weiter ein oder nicht? Fest steht: Sie brauchen einen Plan für beide Szenarien! Wenn Sie vorbereitet sind, wissen Sie was zu tun ist und müssen nicht spontan oder emotional reagieren. Damit sind Sie dem Großteil aller Anleger überlegen und können bessere Entscheidungen treffen.

Mastercard ist einer der weltweit führenden Anbieter von Kreditkarten und der damit einhergehenden Zahlungsabwicklung. Das Unternehmen dient hierbei als Bindeglied zwischen Geldinstituten, Händlern und den Karteninhabern.
Die Angebote umfassen alle mit der Zahlungsabwicklung zusammenhängenden Vorgänge. Dazu gehören Autorisierung, Clearing, Abrechnung, Kontobelastung, Kreditvergabe sowie Prepaid und Bonussysteme.
Mastercard agiert dabei auf vielen Ebenen gleichzeitig als Franchisegeber, Vermittler und Berater.

Platzhirsch mit Burggraben

Visa und Mastercard sind die absoluten Platzhirsche in diesem Sektor und haben die mit Abstand meisten Akzeptanzstellen und Nutzer. Für Konkurrenten dürfte es äußerst schwer sein, an dieser Position zu rütteln.

Die Zahl der Transaktionen und das Volumen sind geradezu atemberaubend, im vierten Quartal 2017 wurden mit den Kreditkarten Maestro, Cirrus und Mastercard rund 195 Mio. Transaktionen pro Tag durchgeführt.
Das Gesamtvolumen im vierten Quartal betrug 1400 Milliarden USD, Sie lesen richtig.

Darüber hinaus profitiert der Zahlungsdienstleister von den makroökonomischen Trends E-Commerce und der Entwicklungen in Richtung bargeldloser Gesellschaft.

Überzeugende Entwicklung

Diese Umstände spiegeln sich in den Unternehmenszahlen wieder. In den zurückliegenden zehn Jahren hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt und der Gewinn mehr als verdreifacht. Die Netzwerkkosten steigen weitaus langsamer als die Zahl der Transaktionen, auch durch die allgemein sinkenden Preise für Rechnerleistung. Darüber hinaus kauft Mastercard stetig eigene Aktien zurück.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr stieg der Umsatz um 16% von 10,8 auf 12,5 Mrd. USD. Das Nettoergebnis legte um 18% zu und der Gewinn um 21% von 3,77 auf 4,58 USD je Aktie.
Der Ausblick ist nicht weniger überzeugend, denn es wird ein Gewinnsprung auf 6,00 USD je Aktie erwartet.
Mastercard kommt somit auf eine P/E von 37,2 und eine forward P/E von 28,4. Die Dividendenrendite liegt bei 0,6%.

Stimmt die Bewertung?

Es handelt sich zweifelsohne um ein Top Unternehmen. Mastercard erwirtschaftet einen hohen freien Cashflow und kann diese Mittel zu einem hohen Return reinvestieren. Gleichzeitig steigen durch Netzwerkeffekte die Margen.
Durch die massive Rallye der zurückliegenden Monate ist die Aktie allerdings sehr hoch bewertet und hat fast das gesamte Bewertungspotenzial für dieses Jahr ausgeschöpft.

Charttechnischer Ausblick

Die Aktie ist übergeordnet klar bullisch und ein Outperformer. Kurzfristig ist der Wert allerdings auch überkauft. Eine Korrektur in Richtung 155,00 USD wäre wünschenswert und gesund. Hier würde sich für Trader wie Investoren ein Einstieg wieder lohnen.
Von Shorts sollte dennoch dringend abgeraten werden.

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