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Rheinmetall steht unmittelbar vor Ausbruch

Rheinmetall ist eines der führenden Unternehmen der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie und auch als Automobilzulieferer tätig. Rheinmetall dient hierbei als strategische Management-Holding für die zahlreichen Beteiligungen.
Das Segment Defence produziert unter anderem Waffen, Munition, Flugabwehrsysteme, Feuerleitsysteme, Sensoren, ABC-Schutzsysteme sowie logistische und taktische Radfahrzeuge und gepanzerte Kettenfahrzeuge.
Im Bereich Automotive liegt der Fokus in den Bereichen Emissions-, Schadstoff- und Verbrauchsminderung und der Herstellung von Motorblöcken, Kolben, Gleitlagern und Luftversorgungssystemen.

Ein starkes Jahr

Die übergeordnete Geschäftsentwicklung ist durchaus positiv, seit 2011 ist der Umsatz von 4,45 auf 5,90 Mrd. Euro gestiegen. Das Ergebnis je Aktie hinkt jedoch stark hinterher und ist von 5,55 auf 5,24 Euro je Aktie gesunken, war zwischenzeitlich jedoch auch deutlich niedriger.

Das Geschäft hat sich zuletzt jedoch besser entwickelt. Im zurückliegenden Geschäftsjahr kletterte der Umsatz um 5% und das operative Ergebnis um 13% auf 400 Mio. Euro. Die Dividende soll von 1,45 auf 1,70 Euro erhöht werden, die Rendite liegt somit bei 1,48%. Der Gewinn je Aktie legte von 4,69 auf 5,24 Euro zu, ein Anstieg um 11%.
Der Ausblick für 2018 ist ebenfalls positiv. Rheinmetall erwartet eine Umsatzsteigerung um 8-9% und eine leichte Erhöhung der Ergebnisrendite.
Das KGV liegt somit bei 21,9 und könnte in diesem Jahr auf 17,7 fallen.

Milliardenaufträge könnten beflügeln

Vor wenigen Stunden wurde bekannt gegeben, dass Großbritannien nach knapp 15 Jahren wieder in das Radpanzerprojekt Boxer einsteigen möchte. Für Rheinmetall könnte es um Aufträge mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro gehen, denn der Preis eines einzigen Panzers kann je nach Ausführung bereits bei über 100 Mio. Euro liegen.

Der auf Rheinmetall entfallende Anteil ist dabei hoch, denn der Boxer wird von einem Joint-Venture produziert, an dem Rheinmetall 64% hält, die restlichen 36% entfallen auf Krauss-Maffei Wegmann.
Großbritannien stellt jedoch auch Bedingungen und will einen Großteil der Produktion im eigenen Land ansiedeln, insgesamt könnten über 1.000 Arbeitsplätze entstehen.

Erst vor wenigen Wochen hatten sich auch die Australier für das gepanzerte Vehikel entschieden. Demnach verhandelt man über die Lieferung von 211 Spähpanzern vom Typ Boxer CRV, mit einem Preis von über 2,0 Mrd. Euro.

Charttechnischer Ausblick

Die Aktie ist übergeordnet klar bullisch und die Aufwärtstrends sind intakt. Die positive Nachrichtenlage könnte den Wert weiter beflügeln. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 115 Euro, kommt es zu einem Kaufsignal mit ersten Kurszielen bei 120 und 125 Euro.

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