Börsenblick

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Allianz prallt am Aufwärtstrend ab

Allianz ist der Marktführer im deutschen Versicherungsgeschäft und bedient weltweit 88 Mio. Kunden in mehr als 70 Ländern. Der Fokus liegt in den Bereichen Schaden- und Unfall- sowie Lebens- und Krankenversicherungen.

Mit über 140.000 Mitarbeitern und über 1.448 Mrd. Euro an Kapitaleinlagen ist das Unternehmen darüber hinaus auch einer der weltweit größten Vermögensverwalter. Allein im vergangenen Jahr ist dem Konzern eine Rekordsumme von mehr als 150 Mrd. Euro zugeflossen.

Geschäft hellt sich auf

Trotz der starken Stellung der Allianz im Versicherungsgeschäft, ist der Sektor hart umkämpft und das Wachstum eher bescheiden. Seit 2009 legte der Umsatz von 97,4 auf 126,1 Mrd. Euro zu, annualisiert rund 3,33%. Das operative Ergebnis stieg jedoch überproportional von 7,2 auf 11,1 Mrd. Euro, annualisiert rund 5,6%.
Im zurückliegenden Geschäftsjahr war die Performance weniger erfreulich, der Umsatz legte zwar um 3,0% zu, das operative Ergebnis sank jedoch um 0,4%.
Das Ergebnis je Aktie lag allerdings nahezu unverändert bei 15,24 Euro , die Dividende soll von 7,60 auf 8,00 Euro erhöht werden.

Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass der Nettocashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im zurückliegenden Geschäftsjahr um rund 50% auf 33,2 Mrd. Euro gestiegen ist. Die Gesamtsituation des Konzerns scheint sich zunehmend aufzuhellen. Der Vorstand geht davon aus, dass die Schaden-Kosten-Quote bis Ende des Jahres von 95,2 auf 94,0% sinken wird.

Für 2017 beträgt das KGV 12,5. Können die Erwartungen erfüllt werden, sollte der Wert in diesem Jahr auf 10,5 sinken. Die Dividendenrendite liegt zum aktuellen Kurs bei 4,3%.

Charttechnischer Ausblick

Die Aktie befindet sich seit Monaten in einem stabilen Aufwärtstrend. Im Einklang mit dem schwachen Gesamtmarkt ist der Wert zuletzt ebenfalls unter Druck gekommen. Dabei hat der Wert an die untere Aufwärtstrendlinie zurückgesetzt und hat diese kurzzeitig durchbrochen. Die Bären konnten sich jedoch nicht durchsetzen und wurden auf dem falschen Fuß erwischt. Derartige Fehlausbrüche bieten oft die Grundlage für eine anschließende Rallye.
Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 185 Euro, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 195 und 205 Euro.

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