Börsenblick

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Deutsche Bank: Wie vom Blitz gefällt abwärts

Der anstehende Börsengang der Vermögensverwaltungs-Tochter DWS hilft der Aktie der „Mutter“, der Deutschen Bank, derzeit nicht im Geringsten. Da kam es am Mittwoch zu einem Abwärtsimpuls, der die Weichen nachhaltig zu Gunsten der Bären stellen könnte. Der Nachrichtensender Bloomberg hatte gemeldet, dass das Investmentbanking des Geldhauses derzeit erheblichem Ertragsdruck ausgesetzt sei. Negative Währungseffekte und negative Zinseffekte sollen angeblich eine Dimension von einer halben Milliarde US-Dollar haben. Zugleich nehmen die Kreditausfallversicherungen derzeit deutlich zu, hieß es seitens des Blogger-Portals Zero Hedge. Das sind Nachrichten, die die Aktie in einer charttechnisch ohnehin schon kritischen Situation kalt erwischt haben. Denn die Deutsche Bank-Aktie hing schon vorher an einem seidenen Faden – der mit diesen Nachrichten erst einmal gerissen ist. Der Blick auf den Chart zeigt, dass das Bären-Lager dadurch einen klaren k.o.-Sieg erzielt hat:

Expertenmeinung: Im Februar war ein absteigendes Dreieck entstanden, an dessen untere Begrenzung die Aktie bereits zum Wochenstart herangelaufen war. Knapp unterhalb dieses Dreiecks befand sich eine aus Zwischenhochs aus dem Herbst 2016 bei 12,26/12,35 Euro zusammengesetzte Unterstützungszone. Durch diese problematischen Nachrichten brach am Mittwoch nicht nur die Dreiecksformation, sondern auch noch diese darunter gelagerte Auffangzone, so dass der Kurs in einem Rutsch auch noch unter das „Sprungtuch“ gefallen ist, das den Bruch der Dreiecksformation hätte auffangen können. Bis zum bisherigen Tief bei 8,83 Euro, das die Deutsche Bank im September 2016 erreicht hatte, finden sich noch zahlreiche Wendepunkte aus dem Jahr 2016, die allesamt grundsätzlich als Unterstützungen fungieren könnten. Aber ob sie tatsächlich imstande sind, diesen Abverkauf nachhaltig zu stoppen, muss sich erst einmal herausstellen. Für den Moment ist hier ein markant bärisches Signal entstanden, das den Short-Sellern erheblichen Rückenwind verleiht.

Chart vom 21.03.2018, Kurs 12,01 Euro, Kürzel DBK

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