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K+S: Das sieht nach Trendwende aus, aber …

Wenn man eine etwas distanzierte Perspektive zum volatilen Auf und Ab der K+S-Aktie im Tagesgeschäft einnimmt, sich das übergeordnete Bild auf Wochenbasis betrachtet, erkennt man ein ansteigendes Dreieck, das Teil einer solide wirkenden, bereits zweieinhalb Jahre währenden Bodenbildung bei der Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers K+S ist. Würde es gelingen, die beiden letzten markanten Wendemarken nach unten, beide aus dem Jahr 2017 und bei 24,74 und 24,98 Euro gelegen, zu bezwingen, lockt als nächstes Kursziel die Zone 28,00/28,60 Euro. Es wäre durchaus drin, dass die Aktie diese Zone im Fall eines Ausbruchs aus dieser Dreiecksformation zügig ansteuert. Aber es wäre andererseits ratsam, diesem Szenario nicht vorzugreifen, denn so trittfest wirken die Rahmenbedingungen nicht, dass ein Ausbruch aus diesem Dreieck zwingend nach oben erfolgen müsste. Basis dieser Vorsicht ist die in der vergangenen Woche präsentierte Bilanz für 2017 und die dabei aufgezeigte Perspektive für 2018, denn die ließ viel Interpretationsspielraum.

Expertenmeinung: Das Ergebnis für 2017 barg weder beim Umsatz noch beim Gewinn Überraschungen. Aber das hatte man ohnehin erwartet und längst abgehakt. Entscheidend ist, was jetzt kommt. Und da war das Statement, dass Umsatz und Gewinn deutlich über dem Vorjahresniveau liegen sollen, einfach zu mager. „Deutlich“ ist nun einmal Ansichtssache. Unternehmen mit geringem Wachstum würden drei, vier Prozent Zuwachs bei Umsatz und Gewinn bereits als deutlich ansehen, dynamisch wachsende Unternehmen würden damit zwanzig oder mehr Prozent meinen. Aber was träfe für K+S zu? Die Gewinnentwicklung war in den vergangenen Jahren stark schwankend, aber das galt für beide Richtungen. Speziell der wichtige Düngemittel-Sektor ist ein volatiles Geschäft, die Preise wankelmütig und die Konkurrenz stark. Dass man seitens des Unternehmens Zuversicht verbreitete, zugleich aber vage blieb, unterstreicht: Was man am Jahresende in der Kasse haben wird, kann jetzt noch niemand absehen. Daher wäre es ratsam, einem möglichen, charttechnisch bullischen Signal durch den Ausbruch aus dem Dreieck und einem Schlusskurs über dem oberen der beiden die Begrenzungslinie definierenden Widerstände bei 24,95 Euro nicht vorzugreifen. Erst, wenn der Chart tatsächlich grünes Licht geben würde, ließe es sich hier mit einem Stoppkurs knapp unterhalb dieser Hürden (24,74/24,95 Euro) agieren, der eng genug wäre, um ein ausreichend positives Chance/Risiko-Verhältnis zu ermöglichen.

Chart vom 20.03.2018, Kurs 23,76 Euro, Kürzel SDF

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