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Pfeiffer Vacuum an Schlüsselstelle. Was bringen die Zahlen?

Pfeiffer Vacuum ist einer der weltweiten Marktführer im Bereich Vakuumtechnik. Das Leistungsspektrum umfasst Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Komponenten und Systemen zur Vakuumerzeugung, -messung und -analyse.
Das Unternehmen ist mit über 2.900 Mitarbeitern neben Deutschland auch an Produktionsstandorten in Frankreich, Südkorea, Rumänien, Vietnam sowie den USA vertreten.

Gewinn entwickelt sich schleppend

Von 2010 bis 2016 stieg der Umsatz von 220 auf 474 Mio. Euro. Der Gewinn hinkt jedoch hinterher, da die Zahl der Aktien gestiegen und die Marge gesunken ist. Das Ergebnis je Aktie klettere im selben Zeitraum von 4,40 auf 4,77 Euro.
Zwischen 2010 und 2014 war der Gewinn sogar rückläufig und sank zwischenzeitlich auf 3,29 je Aktie.

Bisher liegen für 2017 nur die vorläufigen Zahlen vor. Es ergibt sich ein ähnliches Bild wie in den Vorjahren. Der Umsatz legte um 23,8% auf 587,0 Mio. Euro zu. Das EBIT stieg um 8,6% auf 73,9 Mio. Euro.
Der Gewinn je Aktie sollte je nach Quelle zwischen 5,70 und 6,10 Euro liegen. Das KGV von Pfeiffer Vacuum liegt beim aktuellen Kurs somit bei 23,2 und könnte im Geschäftsjahr 2018 auf 19,5 fallen.

Endgültige Klarheit wird die für den 21.03.2018 angesetzte Veröffentlichung des Konzernjahresabschlusses für 2017 bringen.

Anleger geschockt

Anfang März gab das Unternehmen bekannt, dass man einen neuen 3-Jahres-Investitionsplan mit einem Gesamtvolumen von 150 Mio. Euro beschlossen hat und daher die Dividende von 3,60 auf 2,00 Euro je Aktie gesenkt wird.
Anleger haben die Pläne des Vorstands nicht gut aufgenommen, die Aktie ist spürbar unter Druck gekommen.
Es scheint also noch Erklärungsbedarf zu geben, eventuell kann der Vorstand die Sorgen der Anleger bei der Bilanzpressekonferenz zerstreuen.

Charttechnischer Ausblick

Die Aktie ist übergeordnet bullisch und befindet sich in einem Aufwärtstrend. Pfeiffer Vacuum ist vor den Zahlen auf ein interessantes Unterstützungsniveau zurückgekommen. Bei 135 Euro verläuft der mittlere Aufwärtstrend, der die Aktie auch in der Vergangenheit bereits stützen konnte.
Kann die Trendlinie verteidigt werden, besteht direktes Aufwärtspotenzial in Richtung 145 Euro. Darunter droht hingegen ein Rückschlag bis 130 Euro. Darunter müssten mit Verlusten bis 116 gerechnet werden.

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