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bet-at-home – Jetzt 10% Dividende oder Absturz?

bet-at-home ist im Bereich Online-Sportwetten und Gaming tätig. Mit mehr als 4,8 Millionen registrierten Kunden gehört das Unternehmen zu den größten Glücksspielanbietern in Europa.

Schnäppchen oder droht der Absturz?

In den zurückliegenden zehn Jahren konnte der Umsatz kontinuierlich von 23 auf 145 Mio. Euro gesteigert werden. Der Gewinn kletterte von 0,08 auf zuletzt 4,68 Euro je Aktie. Das übergeordnete Bild stimmt also.

Anfang März hat bet-at-home die Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 veröffentlicht. Der Umsatz stieg um 4,8% auf 145,4 Mio. Euro und das EBITDA um 7,4% auf 35,5 Mio. Euro. Das Konzernergebnis klettere von 31,0 auf 32,8 Mio Euro.

Für 2018 erwartet man einen Umsatz von 150 Mio. Euro und ein EBITDA von 36-40 Mio. Euro, was einem Anstieg des Ergebnisses um 1-12% entspricht.
Die reguläre Dividende soll von 2,50 auf 3,00 Euro steigen, zuzüglich einer Sonderdividende von 4,50 nach 5,00 im Vorjahr. Der Gesamtausschüttung ist mit 7,50 Euro je Aktie somit unverändert. Die Dividendenrendite liegt beim aktuellen Kurs demnach bei stattlichen 9,65%.

Aktuell liegt das KGV für bet-at-home bei 16,6. Die Aktie ist also keineswegs astronomisch hoch bewertet, bei dem recht schwachen Ausblick allerdings auch kein herausragendes Schnäppchen. Investoren sind mit einem Einstiegskurs von 78 Euro aber durchaus besser bedient als bei 150 Euro. Für viele Anleger könnte auch die Dividendenrendite von 9,65% interessant sein.

Charttechnischer Ausblick

Interessanterweise ist die Aktie direkte auf den langfristigen Aufwärtstrend zurückgesetzt und scheint hier auf Interesse zu stoßen. Kurzfristig ist der Wert klar überverkauft. Es bedarf einigen Mutes, doch eine technische Gegenbewegung in Richtung 85 oder gar 91 Euro wäre durchaus denkbar.
Wird der Aufwärtstrend jedoch durchbrochen, drohen weitere Verluste in Richtung 75 und darunter bis 70 Euro.

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