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Commerzbank: Trading-Chance in Sicht!

Schafft die Commerzbank-Aktie den Befreiungsschlag heraus aus dem derzeitigen Abwärtstrend? Oder wird das absteigende Dreieck, das sich im Chart deutlich erkennen lässt, nach unten verlassen und führt die Commerzbank-Aktie zurück auf zehn Euro, womöglich sogar in die „Einstelligkeit“? Momentan haben die Bären da die besseren Karten, denn zum vierten Mal in nur anderthalb Monaten testet die Aktie die wichtige Unterstützung im Bereich 11,70/11,80 Euro. Und die Zwischenhochs liegen sukzessive tiefer. Hinzu kommt, dass ein Bruch dieser Zone verlockend wirkt, weil direkt darunter, bei 11,60 Euro, auch noch die 200-Tage-Linie verläuft. Würde es gelingen, diese Zone zu durchschlagen, wäre die nächste markantere Auffangzone erst bei 9,80/9,90 Euro zu finden. Das bärische Lager hätte zudem die Rahmenbedingungen auf seiner Seite: Weiterhin hoffen die europäischen Banken vergebens auf eine Zinswende, die ihnen eine taugliche Rentabilität bringen würde. Und auch, wenn die Analysten davon ausgehen, dass die Commerzbank in diesem Jahr deutlich mehr verdienen dürfte als 2017, es wäre dennoch nicht so viel, dass die Aktie auf diesem Niveau zwingend als günstig anzusehen wäre.

Expertenmeinung: Die Analysten haben für die Commerzbank-Aktie im Schnitt nur eine neutrale Einschätzung, das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit um 12,35 Euro und damit in etwa auf dem derzeitigen Niveau. Viel Kursphantasie ist da nicht. Vor allem, weil den permanenten Übernahmegerüchten, die der Aktie seit dem Spätsommer immer wieder zu Aufwärtsschüben verhalfen, obwohl nie etwas daraus wurde, jetzt ein wichtiges Argument entzogen werden dürfte. Denn die Commerzbank scheint kurz davor zu stehen, sich von ihrem Bereich Equity Markets & Commodities (EMC) zu trennen. Das war bereits Ende 2016 angedacht worden, die Anleger hatten das aber womöglich nicht ernst genommen oder vermutet, durch eine Übernahme der Bank würde sich das erledigen. Ohne diesen EMC-Bereich wird die Bank für Käufer aber weitaus weniger interessant – was ein Grund sein kann, weshalb die Aktie auf die am Dienstag aufgelaufene Meldung, die Commerzbank würde jetzt konkrete Verhandlungen mit der Société Générale über den EMC-Sparte beginnen, fiel. Auch auf der Oberseite wäre eine Trading-Chance greifbar – dazu müsste die Aktie „nur“ mit Schlusskursen über 12,70 Euro den momentanen Abwärtstrend sprengen. Aber das aktuelle Kursbild favorisiert die Bären, die dann am Ziel wären, sobald die Commerzbank-Aktie mit 11,50 Euro hinreichend deutlich unter der Supportzone 11,70/11,80 Euro und der bei 11,60 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie schließen würde.

Chart vom 14.03.2018, Kurs 11,88 Euro, Kürzel CBK

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