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Wacker Chemie: Das passt den Bären ganz hervorragend!

Wie das Jahr 2017 insgesamt gelaufen ist, das hatte man bereits im Zuge vorläufiger Ergebnisse auf den Tisch bekommen. Wie Wacker Chemie das Jahr 2018 beurteilt, wo die Perspektiven für Umsatz und Gewinn liegen, das wusste man bislang indes noch nicht. Gestern erfuhren die Marktteilnehmer auch das … und waren alles andere als begeistert: Mit einem Minus von 6,57 Prozent landete die Aktie des Spezialchemie-Unternehmens ganz oben auf der Verliererliste des MDAX. Zur Freude des bärischen Lagers, denn gerade am Tag zuvor hatte sich die Aktie wieder über ihre 20-Tage-Linie gerettet und dadurch den Grundstein für einen neuen Aufwärtsimpuls gelegt. Aus dem bei überzeugenden Perspektiven auch etwas hätte werden können. Aber was Wacker Chemie für das erste Quartal ebenso wie für das Gesamtjahr anpeilt, war definitiv zu wenig, um zu kaufen. Und es war mager genug, um trotz der großen Distanz zu dem im Januar bei 176,80 Euro markierten Rekordhoch auszusteigen. Wo waren die Haare in der Suppe?

Expertenmeinung: Für das laufende Quartal erwartet Wacker Chemie nur einen Umsatz auf Vorjahresniveau, weil unter anderem der starke Euro das Ergebnis belasten werde. Den hatte man bei der Hausse der Aktie vorher einfach ignoriert. Jetzt müssen die Anleger erkennen, dass dieser gering geschätzte Bremseffekt größer ist als erhofft – und das keineswegs nur bei diesem Unternehmen. Für das Gesamtjahr sieht Wacker den Umsatz im niedrigen einstelligen Prozentbereich steigen, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) soll leicht stärker zulegen. Das ist erheblich weniger als man bis dahin seitens der Analysten vermutet hatte, da war man von einem Ergebnisplus im unteren zweistelligen Prozentbereich ausgegangen. So aber scheint die Dynamik des Jahres 2017 keine Fortsetzung zu finden. Für das bärische Lager natürlich verlockend, hier wittert man zu Recht Chancen. Sollte der Abwärtsimpuls des Dienstags in den kommenden Tagen in Anschlussverkäufe münden, geraten zwei mittelfristig wichtige Unterstützungen ins Visier: Die doppelte Unterstützung in Form der 200-Tage-Linie und der Juni 2017-Aufwärtstrendlinie bei 125/126 Euro und das markante Zwischenhoch der Aktie vom Januar 2017 bei 115,20 Euro. Ein gestaffeltes Vorgehen wäre hier zu erwägen, d.h. das Aufstocken eines zunächst kleinen Short-Trades als Reaktion auf den Bruch der höher gelegenen Supportzone im Fall des Unterschreitens der Unterstützung bei 115,20 Euro.

Chart vom 13.03.2018, Kurs 130,80 Euro, Kürzel WCH

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