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K+S: Salz, Dünger … Fisch?

Das Kürzel „SDF“ für die K+S-Aktie, die ehemals Kali & Salz hieß, wirkte schon immer, als würde da der Bezug zum „F“ fehlen. Wer weiß, ob einige Anleger seit Montag nicht der Ansicht sind, dass das „F“ ab sofort für „Fisch“ steht und K+S jetzt als zusätzliches Geschäftsfeld in den Aquaponic-Bereich einsteigt, d.h. die kombinierte Produktion von Pflanzen und Fisch. Man könnte es denken, nachdem K+S-Vorstandschef Lohr mitteilte, dass man einen Aquaponic-Forschungscontainer in Betrieb genommen hat und hinzufügte, dass K+S diese Technik als zukunftsweisend sieht. Bei dieser Vorgehensweise werden gegenüber konventionellem Anbau bzw. Zucht erheblich Wasser und Düngemittel eingespart. Aber das dürfte der eigentliche Punkt sein, um den es K+S geht. Denn Lohr sagte auch: Natürlich müssen wir uns als Unternehmen, das Düngemittel anbietet, fragen, wie das unser Geschäft beeinflusst. Was eher darauf hindeutet, dass K+S versuchen will, auf diese Technik speziell ausgerichtete Düngemittel zu entwickeln und weniger, ab jetzt zum Fischzüchter zu werden. Interessant ist all das allemal, aber es wird nichts sein, das die Umsatz- und Gewinnperspektive im laufenden Jahr verändern würde. Und auf die kommt es letzten Endes an, das wird die Antwort auf die Frage geben, ob der Versuch der Aktie, nach oben auszubrechen, Bestand hat.

Expertenmeinung: In einer Woche, am 15. März, steht die Bilanz für das vierte Quartal 2017 an, dann werden die Perspektiven für 2018 auf den Tisch kommen und nur die werden entscheiden, ob K+S die Charthürde bei 23,40 Euro, an der der Kurs am Dienstag erst einmal wieder abdrehte, und das Jahreshoch 2017 bei 24,95 Euro bezwingt und sich nach oben absetzt. Und da sollte man besser nicht voreilig sein. Dass K+S am Dienstag zwar im Plus schloss, zugleich aber weit unter Tageshoch und unter der vorgenannten Widerstandslinie von 23,40 Euro, ist nicht gerade ein gutes Omen. Denn am Morgen hatte die UBS gerade erst ihr Kursziel deutlich von 18,80 auf 25,00 Euro und die Einstufung von „Verkaufen“ auf „Kaufen“ nach oben genommen. Wenn das in Kombination mit der „Fisch-Phantasie“ nicht ausreicht, um die Aktie nahe ihres Tageshochs zu halten macht das deutlich: Hier auf der Long-Seite vorzugreifen, wäre verwegen. Diese Bilanzdaten kommende Woche sollte man besser abwarten.

Chart vom 06.03.2018, Kurs 23,29 Euro, Kürzel SDF

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