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Lufthansa: Über dieser Marke wäre wieder Luft nach oben

Beim keiner Aktie des DAX ist es so wichtig, dass nicht nur das Ergebnis des vierten Quartals 2017, sondern auch die Perspektiven für das neue Jahr „sitzen“ wie bei der Aktie der Kranich-Airline. Denn sie war mit Abstand der große Gewinner des Jahres 2017 im deutschen Leitindex. Und zugleich sind Airline-Aktien „Fahrstuhl-Aktien“, die zwar in Boomphasen beeindruckende Aufwärtstrends vorweisen können, dafür aber auch wie ein defekter Fahrstuhl in die Tiefe sausen, sobald die Dynamik beim Wachstum der Sitz- und Frachtauslastung nachlässt und dadurch die Ticketpreise unter Druck geraten. Kommt es 2018 dazu? Die Aktie hatte unmittelbar zur Jahreswende mit 31,26 Euro neue Verlaufsrekorde markiert. Würde die Erwartung, dass sich der starken Gewinn des Jahres 2017 im laufenden Jahr noch ein wenig steigern ließen, seitens des Unternehmens bestätigt, indem man dort eine optimistische Prognose liefert, wäre das nicht unbedingt „zu teuer“, auch, wenn das Potenzial nach oben bei Aktie und Gewinn in 2018 weit kleiner ausfallen dürfte als im Vorjahr. Aber kommt eine solche erfreuliche Prognose?

Expertenmeinung: Der Termin für die Ergebnisse des vierten Quartals wäre der 15. März. Es ist nicht ausgeschlossen, dass vorab vorläufige Zahlen veröffentlicht werden, aber darauf setzten sollte man nicht. Dieser 15. März wird damit zum „Showdown“ für die Aktie. Am Montagmorgen senkte Kepler Cheuvreux das Kursziel für die Kranich-Aktie von 25 auf 22,70 Euro und stuft sie jetzt mit „reduzieren“ ein. Ein Kursziel, das unter dem aktuellen Kurs liegt und deutlich macht, dass man seitens der Experten keineswegs einhellig der Ansicht ist, dass die Aktie nach ihrem Höhenflug 2017 jetzt noch günstig wäre. Aber dass die Aktie am Montag nicht negativ auf diese Einstufung reagierte, zeigt: Noch wären hier genug Bullen an Bord, um einen erneuten Anlauf nach oben zu wagen, sich „für den Fall der Fälle“ einen Sicherheitspuffer zu den mittelfristig entscheidenden Unterstützungen in Form der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie bei 24,75 Euro und der 200-Tage-Linie bei 24,13 Euro zu verschaffen. Und der Chart zeigt klar, wo die Hürden liegen, die überboten werden müssten, um den Optimismus im Vorfeld der Bilanzdaten hoch zu halten: Die Aktie müsste die derzeitige Gegenbewegung nach oben in einen neuen Aufwärtsimpuls verwandeln, indem sie mit Schlusskursen über 28,75 Euro die kurzfristige Abwärtstrendlinie, die 20-Tage-Linie und das markante Zwischentief vom 2. Januar überwindet, dann wäre der Weg nach oben erst einmal wieder frei.

Chart vom 26.02.2018, Kurs 27,27 Euro, Kürzel LHA

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