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SMA Solar: Dieses Eisen glüht schon – die Bären warten schon

Rein charttechnisch betrachtet ist bei der Aktie des Herstellers von Solarwechselrichtern SMA Solar grundsätzlich alles in Ordnung. Die Aktie bewegt sich seit Mai 2017 in einem breiten Aufwärtstrendkanal und steuert langsam auf die markanten Hochs vom Frühjahr und Sommer 2016 bei 51 Euro zu. Nicht wenige dürften sich indes fragen, wieso die Aktie auf diesem hohen Niveau notiert. Denn nicht nur das am 24. Januar präsentierte, vorläufige Ergebnis für 2017 gäbe ein solches Kursniveau eher nicht her, auch die Perspektive für 2018, die dabei auf den Tisch kam, wäre nicht angetan, darauf zu bauen, dass die Aktie trotz der kurzfristig überkaufen Situation, nahe an der oberen Begrenzung dieses Trendkanals und in Reichweite dieser markanten Widerstände um 50/51 Euro, einfach weiter steigt. Aber wer derzeit hier kauft, muss genau davon ausgehen. Sofern da nicht einige wissen, was bislang sonst niemand weiß – was eher selten der Fall ist – wäre das ein gewagter Gedanke, so dass es derzeit deutlich lukrativer scheint, auf eine Trading-Chance auf der Short-Seite zu warten. Denn sollte die Aktie erst einmal ihren Schwung verlieren, wäre nach unten womöglich reichlich Luft. Warum?

Expertenmeinung: SMA Solar hatte für das Jahr 2017 beim Umsatz und dem EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) unter dem Niveau des Jahres 2016 gelegen. Und für das angelaufene Jahr 2018 avisiert das Unternehmen einen Umsatz, der zwischen einem und elf Prozent über 2017 liegen soll. Beim Gewinn rechnet man mit 90 bis 110 Millionen nach 95 Millionen 2017. 2016 lag der Gewinn noch bei 141,5 Millionen Euro. Trotzdem bewegt sich die Aktie im Bereich der Hochs der Jahre 2015 und 2016, die bis knapp 57 Euro hinauf reichen. Kurz: Die Aktie ist deutlich teurer bewertet als damals. Was auch die Analysten so sehen, denn dort liegt das durchschnittliche Kursziel bei 35 Euro, das höchste Kursziel bei 43 Euro – beides deutlich unter dem aktuellen Niveau. Zugleich hat die Aktie jetzt die obere Begrenzung ihres Trendkanals erreicht, während der Relative Stärke Indikator RSI, unten im Chart, negative Divergenzen ausgebildet hat. Denn die letzten drei Hochs der Aktie fanden beim Indikator keine Entsprechung, hier lagen diese Hochs jeweils einen Tick niedriger. Da scheint eine Trading-Chance auf der Short-Seite interessanter. Sollte SMA Solar die derzeit bei 43,80 Euro verlaufende 20-Tage-Linie als nächstgelegene Unterstützung mit einem Schlusskurs, der zumindest einen Euro unter dem Niveau dieser Linie läge, durchbrechen, wäre das für risikofreudige Akteure bereits eine interessante Basis, um über einen Short-Trade nachzudenken.

Chart vom 20.02.2018, Kurs 47,70 Euro, Kürzel S92

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