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SLM Solutions: Trading-Chance in Sicht!

Es ist ja schon eine ungewöhnliche Entwicklung, die die Aktie des 3D-Metalldrucker-Herstellers SLM Solutions in den letzten gut drei Monaten absolviert hat. Anfang November präsentierte das Unternehmen zwar für die ersten neun Monate einen Verlust und einen Umsatz, der nur 3,6 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums lag. Aber der Auftragseingang lag starke 55 Prozent höher. Was dazu führte, dass die Aktie danach kräftig durchstartete und neue Rekordhochs markierte. Doch nur gut zwei Wochen später senkte SLM Solutions auf einmal die Umsatzprognose für das da fast beendete Jahr deutlich von 110-120 auf 90 Millionen, zugleich wurde die Erwartung in Bezug auf die Marge von 11-13 Prozent auf „einstellig“ heruntergenommen. Trotzdem brach die Aktie nicht ein, denn unmittelbar danach hoben die Analysten der Deutschen Bank ihr Kursziel von 40 auf 55 Euro an. Man staunte – aber man kaufte auch. Danach schwamm die Aktie mit dem Gesamtmarkt mit, erreichte Anfang Januar sogar ein erneutes Allzeithoch. Aber da kam es knapp unter 50 Euro täglich zu Abgabedruck: Sobald die Aktie versuchte, sich nach oben abzusetzen, nahmen die Verkäufe wieder zu. Doch es bleib bei einer Korrektur in einem eher normalen Rahmen – bis zum 1. Februar. Denn da wurde es wirklich unerfreulich:

Expertenmeinung: SLM Solutions meldete vorläufige Zahlen für das Jahr 2017 und verkündete einen erzielten Umsatz zwischen 80 und 85 Millionen Euro, also noch einmal unter der Ende November schon gesenkten Prognose. Und trotz des stark gestiegenen Auftragseingangs bis einschließlich September lag die Umsatzprognose für 2018 nur bei 125 Millionen, kaum höher also als der Level, den man bis November noch für das abgelaufene Jahr 2017 erwartet hatte. Das sorgte für eine Intensivierung der Korrektur, ein Doppeltopp wurde vollendet. Und jetzt stellt sich die Frage, ob es nicht noch dicker kommt. Der Chart zeigt, dass die Aktie derzeit volatil um die 200-Tage-Linie schwankt. Diese Linie wiederum liegt in Mitten einer Zone aus zahlreichen Unterstützungen und Widerständen. Wird diese Zone nach oben oder nach unten verlassen, wäre das eine auch mittelfristig relevante Entscheidung, bei der mit einem kräftigen, initialen Impuls zu rechnen wäre. Die Ankerpunkte hierfür lägen bei Schlusskursen über 41,60 Euro für einen Befreiungsschlag nach oben und bei Schlusskursen unterhalb von 35,50 Euro für einen Ausbruch nach unten, der den derzeit vorherrschenden Abwärtstrend intensivieren würde.

Chart vom 19.02.2018, Kurs 37,20 Euro, Kürzel AM3D

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