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McDonald’s: Da wäre noch Luft nach unten

Während die Technologieaktien auf einmal wieder liefen wie geschnitten Brot, blieben nicht wenige Vertreter der klassischen Branchen wie Industrie und Konsum in der vergangenen Woche nicht nur liegen, sondern fielen weiter. McDonald’s ist exemplarisch hierfür und unverändert bärisch. Hier wurde das abwärts weisende Signal, ausgelöst durch den Bruch der Trendlinien vom November 2016 und April 2017, sogar bestätigt, indem die Aktie im Zuge eines Pullback an die untere der beiden Trendlinien heranlief, dort aber zu Beginn der vergangenen Woche nach unten abgewiesen wurde und die 200-Tage-Linie, die in der Woche zuvor noch einigermaßen hatte verteidigt werden können, am Freitag eindeutig durchbrach. Basis dieser bärischen Tendenz sind Zweifel, dass die starken Ergebnisse, die McDonald’s am 30. Januar für das vierte Quartal 2017 präsentieren konnte, vorhalten. Da lagen Umsatz und Gewinn solide über den Prognosen. Aber die Perspektive, die das Unternehmen für das neue Jahr ausgab, schürten die Skepsis und führten dazu, dass der Abstieg der Aktie just mit diesen eigentlich ja starken Quartalszahlen begann.

Expertenmeinung: Denn McDonald’s avisierte, dass die Ergebnisse im Jahr 2018 deutlich stärker schwanken dürften als in den Jahren zuvor. Was man mit „fallen“ übersetzte. Ob die in der Analystenkonferenz geäußerte Erwartung, dass das Unternehmen im ersten Halbjahr mit Währungsbelastungen rechnet, eintrifft, wird sich weisen. Aber die Aktie macht deutlich: Die Marktteilnehmer sind derzeit mehrheitlich offenbar der Ansicht, dass das am 29. Januar, am Tag vor der Quartalsbilanz, markierte Rekordhoch von 178,70 US-Dollar längere Zeit nicht überboten wird. Die Aktie ist damit weiterhin bärisch, aber hier könnte sich kurzfristig die Gelegenheit eröffnen, bestehende Short-Trades sogar noch aufzustocken. Sie sehen, dass McDonald’s am Freitag zwar auf Schlusskursbasis ein neues Tief markiert hat, aber nicht intraday. Das Intraday-Tief der Korrektur lag am 5. Februar bei 153,86 US-Dollar. Sollte die Aktie diesen Punkt mit Schlusskursen unter 153 US-Dollar hinreichend deutlich unterschreiten, wäre auch die Chance auf ein Doppeltief vom Tisch und ein Test des markanten Wendepunkts aus dem Mai 2016 bei 131,96 US-Dollar, hier in diesem kurzfristigen Chart als dicke violette Linie hervorgehoben, möglich.

Chart vom 16.02.2018, Kurs 157,79 US-Dollar, Kürzel MCD

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