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ProSieben SAT1: Trendwende auf Abruf?

Der Chart von ProSieben SAT1 sieht durch das erneute Plus des Donnerstags herausragend aus. So soll eine Trendwende aussehen. Und dass die Aktie zu denen gehörte, die die neuen Tiefs des DAX zum Ende der vergangenen Woche nicht mitmachten, fördert den Gedanken, dass jetzt eine nachhaltige Wende in trockene Tücher kommt, zusätzlich. In der Tat, chart- und markttechnisch sieht das Kursbild tadellos aus. Die Aktie ist jetzt bereits wieder auf dem Niveau von Anfang Februar, während der DAX von seinem damaligen Rekordniveau noch deutlich entfernt ist. Zugleich hat der Trendfolgeindikator MACD, unten im Chart eingeblendet, seine Signallinie überschritten und damit auf „Kauf“ geschaltet. Und so wäre der Boden bereitet für den Befreiungsschlag, der die monatelange Bodenbildung, in der man mit ein wenig Phantasie eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation erkennen könnte, in eine vollendete Trendwende nach oben verwandelt.

Expertenmeinung: Mit einem Anstieg über 31,13 Euro würde die Aktie beginnen, die im August entstandene Kurslücke zu schließen, die bis 32,74 Euro nach oben reicht. Das abzuwarten wäre angeraten. Aber darüber wäre diese Wende tatsächlich vollzogen und der Weg in Richtung der nächsten markanteren Widerstände bei 35,25 Euro (das Hoch vom August 2017) und 36,58 Euro (die Tiefs der Monate Mai und Juni 2017) frei. Aber das könnte eine Trendwende auf Abruf sein, d.h. auch, wenn hier charttechnisch klare Verhältnisse geschaffen würden, müsste ein solcher Ausbruch nicht unbedingt Bestand haben. Denn am 22. Februar, am kommenden Donnerstag also, werden die Ergebnisse des vierten Quartals erwartet. Und zugleich wird auch der Startschuss für die Umstrukturierung unter neuer Führung fallen. Die da ausgegebenen Perspektiven werden von den Anlegern genau unter die Lupe genommen. Können sie überzeugen, wäre die Wende entweder dann zu erwarten oder würde, wäre der Anstieg über 32,74 Euro bereits vorher gelungen, damit bestätigt. Sollten da aber Haare in der Suppe schwimmen, kann die Aktie auch in einer bis dahin klar bullischen Chartkonstellation auf dem Absatz kehrt machen. Vor dem 22. Februar wäre damit besondere Vorsicht angebracht.

Chart vom 15.02.2018, Kurs 30,85 Euro, Kürzel PSM

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