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Tesla: Wird hier jetzt ein Riesen-Topp vollendet?

Die Nerven liegen blank, drüben, an der Wall Street. Da steigt man im Zweifel lieber aus, wo man vorher noch auf Verdacht gekauft hätte. Und die vor einer Woche noch als ausgestorben geltenden Bären treten überall an, um wichtige Unterstützungen zu brechen und dadurch reiche Beute zu machen. Auch bei Tesla. Gerade bei Tesla. Denn da kamen am Mittwoch nach US-Handelsende Quartalszahlen, die ein Problem mit sich brachten: Nach genauer Lektüre war man nicht schlauer als zuvor. Dass Tesla im vergangenen Quartal Rekordverluste einfahren würde, wusste man. Aber das interessierte die Akteure weniger, es geht hier nur um eine Frage: Schafft es Tesla, die Produktion und damit den Absatz schnell genug zu steigern, um die schwarzen Zahlen zu erreichen, bevor den Geldgebern der Kragen platzt? Und genau diese Frage blieb nach diesen Quartalszahlen weiterhin offen. Dass Tesla eine reine Glaubensfrage ist und bleibt, zeigte auch die Reaktion der Analysten. Am Donnerstagmorgen rief die Berenberg-Bank als neues Kursziel 470 US-Dollar aus. J.P. Morgan hob sein Kursziel an, aber von 185 auf 190 US-Dollar mit der Bewertung „Untergewichten“. Und Goldman Sachs senkte das Kursziel sogar von 215 auf 205 US-Dollar und bewertete Tesla mit „Verkaufen“. Man sieht daran:

Expertenmeinung: Wer daran glaubt, dass Tesla nachhaltig die Gewinnzone erreichen wird, sieht für die Aktie immenses Potenzial. Wer das bezweifelt, sieht das Papier weit unter dem gestrigen Schlusskurs. Dass Tesla am Donnerstag mit einem Minus von 8,63 Prozent schwer geschlagen vom Feld ging, lag aber nicht an den Zahlen allein, sondern auch und gerade an der erneut in blanke Angst umschlagenden Marktstimmung. Denn zu Handelsbeginn startete die Aktie noch gut behauptet, lag kurzzeitig sogar etwas im Plus. Aber Tesla ist eben eine Aktie, die vom Grad des Optimismus der Anleger lebt. Und der bekam am Donnerstag insgesamt einen herben Dämpfer, also stieg man auch bei Tesla aus und wertete die Quartalsbilanz umso negativer, je weiter die Aktie fiel. Was diese jetzt wieder in eine Zone gedrückt hat, in der es leicht zur Vollendung eines breit angelegten Topps kommen kann. Noch steht den Bären die aus dem März 2017 stammende Trendlinie bei 312 US-Dollar als Unterstützung im Weg. Aber sobald diese Linie fällt, stünde der Kurs in der Nackenlinien-Zone einer breiten Toppbildung, die zwischen 287 und 303 US-Dollar angesiedelt ist. Würde Tesla diese Zone brechen, würde mit dieser Unterstützungszone wohl auch der Optimismus der Investoren zerschlagen. Das nächste Kursziel läge dann bei 240 US-Dollar – aber das müsste dann keineswegs das Ende des Abwärtsimpulses markieren.

TSLA_2018_02_09

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