Börsenblick

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Nordex: Kursrutsch nach Lehrbuch – Aufwärtswende ebenso?

Die Aktie des Windkraftanlagenbauers Nordex hatte im Dezember eine Aufwärtswende begonnen, bis Mitte Januar immer dynamischer zugelegt. Das sah gut aus für die Bullen, die Wende schien in Stein gemeißelt. Doch dann fiel Nordex am Donnerstag wie vom Blitz getroffen, am Freitag kamen Anschlussverkäufe auf. Aber was war da passiert? In den Nachrichten fand sich nichts, was diesen Druck hätte auslösen können. Weder kamen vorläufige Ergebnisse zum vierten Quartal (die reguläre Veröffentlichung ist erst für den 28. Februar vorgesehen) noch senkten Analysten ihr Kursziel für die Aktie. Aber wenn man sich den Chart genauer ansieht, stellt man fest: Die Erklärung für diesen Abverkauf liegt dort – und nur dort.

Expertenmeinung: Im Anschluss an die rasanten Kursgewinne in der ersten Hälfte des Januars waren Gewinnmitnahmen aufgekommen. Aus ihnen entstand ein sogenannter „Wimpel“, eine kleine Dreiecksformation, die einen Anstieg konsolidiert und in der Mehrheit der Fälle nach oben verlassen wird. Doch das Dreieck wurde immer schmaler, ohne dass sich etwas tat. Und als es höchste Zeit für eine kurzfristige Entscheidung wurde, gerieten die Aktienmärkte insgesamt ins Wanken. Einige Akteure entscheiden sich, lieber auszusteigen, was wiederum Stoppkurse auslöste, die bullische Marktteilnehmer knapp unter die untere Begrenzung des Dreiecks platziert haben dürften, zumal dort, wie der Chart zeigt, die 20-Tage-Linie als zusätzliche Unterstützung diente. Mit dem Bruch des Wimpels und der 20-Tage-Linie war ein kurzfristig bärisches Signal entstanden, die Anschlusskäufe waren somit eine logische Folge. Aber da hier die Charttechnik eine entscheidende Rolle spielt, kann sie es auch weiterhin tun, was heißt: Nordex hätte jetzt eine taugliche Chance, sich über bzw. in der jetzt fast erreichten Auffangzone aus Wendemarken der Monate September und Oktober und der November-Aufwärtstrendlinie im Bereich 8,85/9,36 Euro zu fangen und erneut zu drehen. Das sollte sich allerdings erst einmal im Chart manifestieren, denn würde Nordex auch diese Zone durchbrechen, wäre der Weg für die Bären nach unten erst einmal frei!

NDX1_2018_02_05

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