Börsenblick

Zurück Juni Weiter
Zurück 2018 Weiter

ProSieben SAT1: 38 Euro … wäre das drin?

Das Jahr 2017 war für den Medienkonzern ProSieben SAT1 eines zum Vergessen. Dieses Jahr aber soll es besser werden und, glaubt man den Analysten von Goldman Sachs, Barclays und der Deutschen Bank, sogar deutlich besser, was die Aktie angeht. Denn alle drei hoben in den letzten zehn Tagen ihre Kursziele an. Einmal 35, zweimal 38 Euro wurden da als Ziel ausgerufen. Für eine Aktie, die im November noch bei 24,56 Euro aufgesetzt hatte und am Mittwoch bei 30,79 Euro schloss, wären das lukrative Kursziele, die zum Einstieg locken. Aber die Analysten müssen natürlich nicht Recht behalten. Damit es so kommt, muss jetzt einiges gelingen. Kassierte Prognosen, mäßig begeisternde Quartalsbilanzen, Verunsicherung in Bezug auf den wichtigen Werbemarkt und Probleme bei Eigenproduktionen, das bestimmte vor allem die zweite Hälfte des Vorjahres. Wird das jetzt anders?

Expertenmeinung: Das strebt das Unternehmen zumindest an. Am 22. Februar, wenn die Ergebnisse zum vierten Quartal anstehen, wird der bisherige Vorstandschef gehen, frischer Wind ins Unternehmen kommen. Zugleich wurde eine mittelfristige Agenda mit ambitionierten Zielen verkündet. Darüber hinaus soll ProSieben SAT1 in drei „Säulen“ neu und schlagkräftiger aufgestellt werden. Ob das funktioniert, werden aber erst die kommenden Quartale weisen. Für den Moment muss man entweder daran glauben, dass ProSieben SAT1 die Kurve kriegt oder sich auf die Charttechnik verlassen, denn die würde jederzeit neue Fakten liefern – derzeit mit bullischer Tendenz. Denn die Aktie hat zu Wochenbeginn eine Aufwärtstrendlinie mit Ursprung im November getestet und mit dem kräftigen Plus von 4,23 Prozent am Mittwoch bestätigt. Jetzt geht es um die Widerstandszone 30,60/31,13 Euro, die im gestrigen Tageshoch schon ausgelotet wurde. Sollte die Aktie über dieser Zone schließen, würde das Schließen der im August entstandenen Kurslücke anstehen, die bis 32,88 Euro hinauf reicht. Kommt ProSieben SAT1 da hindurch, würde als nächster Widerstand das August-Hoch bei 35,25 Euro warten, darüber könnte es dann in der Tat bis 38 Euro gehen. Aber dass dieses Potenzial schnell ausgelotet wird, wäre nur denkbar, wenn das Unternehmen im Zuge der Ergebnis-Präsentation am 22. Februar absolut positiv überrascht. Ansonsten dürfte sich diese Aktie eher „step by step“ nach oben durchbeißen. Ein kleiner Short-Trade bei Schlusskursen über 31,13 Euro, der dann bei jeder weiteren genommenen Charthürde ein wenig ausgebaut wird, wäre hierfür eine denkbare Strategie.

Chart vom 31.01.2018, Kurs 30,79 Euro, Kürzel PSM

Auch interessant:

Droht eine Spirale der Eskalation im Handelskrieg? DAX bricht weiter ein - Interview Arthur Brunner
Was sagt der Vorstand über den IPO von Home24? Interview mit Marc Appelhoff | LYNX fragt nach
DAX mit positiven Signalen | LYNX Marktkommentar
Handeln über LYNX: Ein Depot, viele Vorteile
  • stabile und zuverlässige Handelsplattform
  • kompetenter Service durch Experten
  • niedrige und transparente Gebühren
  • umfangreiches Wissensportal
Mehrfach ausgezeichnet
Contact icon KOSTENFREI ANRUFEN
0800 5969 000
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.DE
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN