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paragon: Zurück ans Rekordhoch?

Die Aktie des im deutschen Technology All Share-Index notierten Automobilelektronik-Spezialisten paragon startete mit einem Plus von gut 5,5 Prozent in die neue Woche und könnte damit den Grundstein für einen neuen Aufwärtsimpuls gelegt haben, der die Aktie an, womöglich sogar über den im Oktober 2017 markierten, bisherigen Verlaufsrekord von 95,91 Euro tragen könnte. Voraussetzung: Die Aktie überwindet den nächstgelegenen Widerstand in Form des bisherigen Monatshochs des Januars bei 82,40 Euro. Die Vorlage hierfür wurde am Montagmorgen mit den vorläufigen Ergebnissen für das abgelaufene Geschäftsjahr und der Perspektive für 2018 geliefert: paragon hat die selbst gesteckten Ziele für 2017 anhand der vorläufigen Zahlen mit einem Umsatzplus von 20 Prozent erreicht und will 2018 richtig durchstarten. Da soll ein Umsatzanstieg von 40 Prozent bei einer gegenüber 2017 in etwa gleich bleibenden Marge um neun Prozent erreicht werden. Hinzu kommt eine günstige charttechnische Konstellation:

Expertenmeinung: paragon hatte Richtung Jahresende 2017 zugelegt, war im Januar aber in eine Seitwärtskonsolidierung eingeschwenkt. In der vergangenen Woche war die Aktie ohne neue Nachrichten kurzzeitig heftig durchgesackt, hatte da aber unmittelbar über der schon mehrfach als bestätigten doppelten Unterstützung in Form der 200-Tage-Linie und der Februar 2017-Aufwärtstrendlinie nach oben gedreht. Die Verteidigung dieser wichtigen Unterstützungszone zusammen mit auf ermäßigtem Niveau nach oben schwenkenden markttechnischen Indikatoren (hier im Chart der Stochastik-Indikator) böten eine gute Basis, um sich jetzt nach oben abzusetzen. Einen Malus aber gibt es: Die Aktie ist alles andere als billig bewertet. Auf Basis des für 2017 zu erwartenden Gewinns lag das Kurs/Gewinn-Verhältnis Ende 2017 bei stattlichen 65, während andere Aktien in vergleichbarem Tätigkeitsfeld wie Grammer oder Elring Klinger Kurs/Gewinn-Verhältnisse zwischen 12 und 15 ausweisen. Das prognostizierte, starke Wachstum im neuen Jahr ist da zwar hilfreich, aber selbst wenn paragon den Gewinn damit verdoppeln könnte, wäre die Aktie immer noch nicht „billig“ und ist zudem ein eher marktenges Papier. Fazit: Würde paragon mit Schlusskursen über 83 Euro glaubwürdig deutlich über die aktuelle Widerstandszone laufen, gälten hier bullische Vorzeichen, die man aber angesichts der hohen Bewertung und der Marktenge der Aktie mit der angemessenen Vorsicht umsetzen sollte.

Chart vom 29.01.2018, Kurs 79,70 Euro, Kürzel PGN

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