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Gold: Und plötzlich setzte der Motor aus

Nachdem Gold Anfang Dezember die Kurve nach oben bekommen hatte, räumten die Bullen nach und nach jeden Widerstand aus dem Weg. Und sie hatten ja auch einen starken Verbündeten: Den immer tiefer fallenden US-Dollar. Diese Korrelation zwischen einem schwachen US-Dollar und steigenden Rohstoffpreisen tritt oft auf, so auch diesmal. Und so hatten wohl wenige Akteure Zweifel, dass der Goldpreis, der am Mittwochabend bereits am Jahreshoch 2017 bei 1.357 US-Dollar geschlossen hatte, auch diese Hürde aus dem Weg räumen und bis zum nächsten charttechnischen Widerstand bei 1.375 US-Dollar weiter laufen würde – falls der US-Dollar seinen Abstieg fortsetzen sollte. Nachdem die EZB keine klare Aussage gegen den immer weiter zum Dollar steigenden Euro getroffen hatte, passierte auch genau das: Der Dollar fiel weiter und Gold nahm die Hürde von 1.357 US-Dollar mit Schwung. Bis 1.366 US-Dollar stieg das Edelmetall – doch dann setzte plötzlich der „Motor“ aus:

Expertenmeinung: Durch die am Abend bekannt gewordenen, US-Dollar-bullischen Aussagen von US-Präsident Trump holte der US-Dollar sein Minus zu Euro und Yen wieder auf. Und damit wurde man auch am Edelmetallmarkt nervös, nahm blitzschnell die in den letzten Tagen ja durchaus stattlichen Gewinne mit – und aus dem geplanten Ausbruch des Goldpreises nach oben könnte jetzt eine markante Wende werden. Voraussetzung: Die Wende beim US-Dollar nach unten hält vor und die Aktienmärkte bleiben weiter stabil und provozieren keine Flucht in den „sicheren Hafen“ des Goldes. Als Orientierung würde sich momentan die den Trend begleitende 20-Tage-Linie anbieten, die heute um 1.331 US-Dollar liegen wird. Solange diese täglich derzeit zwei bis drei US-Dollar höher laufende Linie hält, wäre die Chance, dass Gold doch noch nach oben ausbricht, weiter gegeben. Bricht diese Linie, wäre indes zumindest die Glattstellung von Long-Trades zu überlegen. Aggressive Trader könnten dann zugleich erwägen, mit erstem Kursziel in die Zone 1.296/1.306 US-Dollar einen kleinen Short-Trade zu versuchen.

Gold_USD_XAUUSD_2018_01_26

Die Trailing Stop-Order: Gewinne sichern, Verluste begrenzen.

Die Trailing-Stop Verkaufsorder ist eine abgewandelte Stop-Order. Hierbei wird der Stop-Preis in einem festgelegten Folgeabstand (Trailing-Wert) an den Kurs gekoppelt. Wenn dieser Wert steigt und somit der Abstand größer als der Trailing-Wert ist, wird der Stop-Preis nach oben angepasst.

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